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Bremen-Nord 3. Oktober 2012 I Seite 3 Leiter des Jacobs Chamber Orchestras im Interview Grohn – Juan María Solare ist ein in Argentinien geborenener Pianist und Komponist. Seit 1993 lebt er in Deutschland, seit 2009 in Bremen und seit kurzem im Ortsteil Lesum. Er hat über 300 Werke komponiert und unterrichtet an der Universität Bremen Tangomusik (Leitung der Orquesta no Tipica) und an der Hochschule für Künste Bremen Komposition und Arrangement für die Schulpraxis. An der Jacobs University Bremen leitet er ab sofort das Jacobs Chamber Orchestra. „Exotik schadet nicht“ Verfahren gegen Nowack beendet Blumenthal – Nach knapp einem Jahr und diversen Einsprüchen von beiden Seiten, ist das Disziplinarverfahren gegen Blumenthals Ortsamtsleiter Peter Nowack beendet worden. Das Verfahren war von der senatorischen Behörde eingeleitet worden, nachdem es Sexismus-Vorwürfe („Facebook-Affäre“) gegen Peter Nowack gegeben hatte. Gabriele Brünings von der Senatspressestelle erklärte nun, das Ergebnis des Verfahrens unterliege dem Datenschutz und dürfe aus Rücksicht auf den Betroffenen nicht veröffentlich werden. Senatssprecher Hermann Kleen ließ lediglich verlauten, dass im Verfahren deutlich geworden sei, dass das Verhalten Nowacks nicht in Ordnung war. Das Disziplinarverfahren sei schließlich beendet und nicht eingestellt worden, unterstrich Hermann Kleen. Sind denn disziplinarische Maßnahmen gegen den Blumenthaler Ortsamtsleiter erfolgt? „Dem kann ich nicht widersprechen“, erklärte Hermann Kleen. Der Senatssprecher betonte allerdings, dass er sich aus Fürsorgepflichtund datenschutzrechtlichen Gründen nicht weiter zum Ergebnis des Verfahrens äuRDR ßern dürfe. I UNS IST IMMER BE PILSSAISON! 2 KISTEN! 2 KISTEN! 11er Kiste DAS BLV: Herr Solare, was hat Sie nach Bremen und in jüngster Zeit nach Bremen-Nord verschlagen? Juan María Solare: Auslöser für meinen Umzug nach Bremen war der Auftrag der Universität Bremen. Nach Lesum bin ich kürzlich gezogen, weil ich da musizieren kann ohne Ende. Da werde ich nicht durch Klopfen um drei Uhr morgens gestört. Denn ich lebe mit drei Musikern zusammen. Und irgendjemand musiziert immer im Haus. Das kann nur gut sein. Wir hören uns, stören uns aber nicht. Wie gefällt es Ihnen in Bremen, was zeichnet den Standort aus? Für mich war es eine Überraschung, dass Bremen mehr als der Roland ist. Und Lesum ist nicht so weit, wie vermutet. Ich habe jetzt ungefähr die gleiche Fahrzeit zur Innenstadt, wie, als ich in Schwachhausen gelebt habe. Es handelt sich bei der Wahrnehmung eher um eine psychologische Haltung. Bremen ist eine MiniAnsammlung von Städten. Mir gefällt allerdings diese Vielfalt. Das kann nur positiv sein. Zur Ihrem musikalischen Leben: Wann und warum haben Sie angefangen, sich so intensiv mit Musik zu beschäftigen und sogar Ihren Beruf danach auszuwählen?? Zu meinen ersten Erinnerungen zählt, dass ich zu Hause ein Klavier hatte. Ich dachte immer, das gehört dazu – das muss es in jedem Haus geben. Das Instrument und Musizieren gehören für mich seitdem zusammen, wie eine zweite Muttersprache. Wenn ich komponiere, verstehe ich einen Klang manchmal besser, wenn ich mir vorstelle, wie ich die Finger auf das Klavier lege. Das ist mehr eine haptische als „Wenn ich komponiere, verstehe ich einen Klang manchmal besser, wenn ich mir vorstelle, wie ich die Finger auf das Klavier lege“, beFOTO: CARLOS GALLARDO schreibt Juan María Solare. cobs University Bremen das Jacobs Chamber Orchestra. Was reizt Sie an dieser Aufgabe? Es ist ein kleines Orchester, das Klassik, aber auch Popmusik klassisch interpretiert. Selten werde ich woanders eine solche Konstellation haben, wie dort. Die Studenten Wie genau kommen Sie zu Ih- sind sehr unterschiedlich, ren Stücken? Wie gehen Sie aber schon unheimlich gut in ihren einzelnen Fähigkeiten. bei der Komposition vor? Alles kann eine Inspirationsquelle sein. Das kann ein Was ist die Herausforderung Klang sein, aber auch eine bei der Zusammenarbeit mit außermusikalische Situati- jungen Menschen? Was wollen on. Ein Beispiel dafür ist das Sie mit ihnen erreichen? Stück für Geige und Cello, Wenn Sie als Dozent den das ich jüngst geschrieben Motor anzünden können, habe. Der Exmann einer mir das ist es. Ein Kind braucht bekannten Geigerin hat ihr mehr als Futter im Maul, es Instrument kaputt gemacht. muss lernen, allein zu essen. Ein pensionierter Musiker Genau das ist in der Erziehat ihr daraufhin eine aus hung nötig: Eigeninitiative seiner Sammlung geschenkt. fördern. Alle Details lassen Das war wie eine Rettung für sich nicht von einer Person sie. Es hat mich inspiriert, lernen. Wenn ich Musiker ein Stück für ihre neue Geige werden will, muss ich wiszu schreiben. Solche Kompo- sen, was ich brauche und wo sitionen, die mit dem Leben ich es finde. zu tun haben, besitzen eine besondere Aussagekraft. Das Was erhoffen Sie sich für das lässt sich nicht messen, aber Jacobs Chamber Orchestra? meiner Erfahrung nach ha- Ich habe die Vorstellung, ben autobiographische Wer- dass Musik und Künstler dort noch einen wichtigeke eine größere Resonanz. ren Status kriegen. Meine Was glauben Sie, zeichnet Ihre Hoffnung ist, dass in einigen Jahren eine kleine Anzahl Arbeit aus? Ich bin, wie ich bin. Das von Menschen nach Bremen findet man nicht immer. Ein kommt, weil an der Jacobs bisschen Exotik schadet da- University eine besondebei nicht. Das hat mir mit Si- re Musikrichtung gelernt cherheit auch bei der Aufga- werden kann, die man sonst be für die Jacobs University nicht so einfach lernen kann. geholfen, beim Wunsch nach Internationalität. Da passe DAS BLV: Herr Solare, vielen Dank für das Interview. ich perfekt rein. Das Interview führte Antje Sie leiten ab sofort an der Ja- Preuschoff. eine akustische Erfahrung. Für mich war ziemlich klar, dass ich mit Musik arbeiten möchte. Es war eine Selbstverständlichkeit. Heute bin ich glücklich, dass ich davon leben kann, was ich liebe. Das wiederum ist nämlich nicht selbstverständlich. 24 x 0.2 l Entsetzte Blumenhalerin Blumenthal – „Ich wäre fast hinten übergekippt, als ich die Zeitung gesehen habe“, sagt Gabriele Götze. Ihr Haus war es nämlich, das am vergangenen Mittwoch auf der Titelseite des BLV abgedruckt war. Überschrieben war das Foto des Gebäudes von einem gewissen „Heinz Bock“ mit sehr negative Sätzen. „Von Giftmüllverbrennung und Verelendung eines Stadtteils“ war dort die Rede. „Das hat mit uns unserem Haus natürlich nichts zu tun!“, sagt Gabriele Götze entsetzt, die sich ausdrücklich gegen diese Art der Schmähungen verwehrt. Die Blumenthalerin hatte durch die Berichterstattung in unserer Zeitung erstmals Kenntnis davon erhalten, dass es diese AntiBlumenthal-Kommentare überhaupt gibt. Das Ortsamt hat übrigens angekündigt, den Kontakt zu allen Bürgern und Bürgerinnen aus dem Stadtteil zu suchen, deren Häuser und Wohnungen von der Hetz-Kampagne im Internet betroffen sind. Außerdem sollen rechtliche Schritte gegen den Verursacher geprüft RDR werden. 2012 Vortragsreihe 6 Vorträge in den neuen Geschäftsräumen der Firma Keibel Hörgeräte erstklassig hören Implantierbare Hörgeräte Einsatzgebiete und heutige Möglichkeiten Gast: Helga Lamberti (Oldenburg) WIR FEIERN GEBURTSTAG 6.-13. OKTOBER 2012 6.-13. OKTOBER 2012 Neuheiten für 2013 Bericht vom Europäischen Hörgeräte-Kongress SIE ERHALTEN RABATT zusätzlich auf den Outletpreis gegen Abgabe dieses Coupons 25% MARKENWÄSCHE STARK REDUZIERT BREMEN - ÜBERSEESTADT Mo-Sa 10.00-18.00 Uhr Haustechnik und Hörgeräte TV, Telefon, Wecker, Rauchmelder Seit 1969 e Fachdas erst ür tf geschäf te Hörgerä rd men-No in Bre Unser ISO 9001 Qualitätsmanagement- Eintritt frei Reservierung sichert Sitzplätze Hinter dem Haus Reeder-Bischoff-Str. 31 28757 Bremen-Vegesack Tel. 66 69 94 veg@keibel.de www.keibel.de


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