Über Gott und die Welt reden

Engagierte Nordbremer unterstützen Bedürftige unter anderem mit Essensangeboten

Pastor Dr. Pawel Nowak (links) mit Stefan Lüße.Foto: rdr

Artikel vom: 03.03.2026

Bremen-Nord – (rdr) Unter anderem Pastorin Ulrike Bänsch, Pastor Dr. Pawel Nowak und Stefan Lüße engagieren sich in Zusammenarbeit mit einem Kirchennetzwerk der katholischen und evangelischen Kirche in Bremen. 

Pawel Nowak und Stefan Lüße haben uns davon berichtet, wie sie sich einbringen und mit Menschen über Gott und die Welt ins Gespräch kommen. Beispielsweise mit der mobilen Kirche, die ab März wieder an jedem letzten Freitag im Monat ab 17 Uhr bei Tee und Gebäck im ehemaligen Muddys am Vegesacker Bahnhof anzutreffen ist. Dort findet auch einmal im Jahr in der Vorweihnachtszeit ein Essen für Obdachlose und Bedürftige statt. Künftig soll es auch in Blumenthal am Bahnhof ein Angebot der mobilen Kirche geben. „Da sprechen wir mit den Menschen über Gott und die Welt“, sagt Stefan Lüße über das Vorhaben. 

In Blumenthal in der katholischen Pfarrgemeinde St. Marien in der Fresenbergstraße 24 gibt es zudem das Angebot des gemeinsamen Essens an jedem zweiten Samstag im Monat. „Jeder ist herzlich willkommen, und es wird immer frisch gekocht“, berichtet Pastor Pawel Nowak. „Wir beten kurz, hören Gottes Wort, singen, und dann essen wir zusammen.“ Stefan Lüße ist die Arbeit für die sozialschwächeren Menschen wichtig. „Mir liegt Bremen-Nord mit all seinen positiven, aber auch den problematischen Themen sehr am Herzen. Dem möchte ich mit sozialem Engagement begegnen.“  Er selbst ist Christ und schöpft Hoffnung aus dem Glauben an Gott. „Das gibt mir Halt, meinen Berufsalltag und mein Leben zu meistern.“ Und genau diese Hoffnung möchte er auch an andere weitergeben. „Wir begegnen den Menschen mit der Liebe, die uns Jesus gelehrt hat.“

Zum Samstagsessen, das sich über Spenden finanziert und von einem 25-köpfigen Ehrenamtler-Team zubereitet wird, sind alle Menschen herzlich eingeladen. Ihre Konfession spielt dabei überhaupt keine Rolle. „Niemand wird ausgeschlossen“, betont Stefan Lüße und berichtet, dass jüngst etwa 60 Personen das Angebot genutzt hätten. „Wir merken deutlich, dass die Bedürftigkeit in Bremen-Nord stark zunimmt.“ Am Essen würden nicht nur wohnungslose Menschen teilnehmen, sondern auch beispielsweise Senioren, die sich kein Mahl leisten können, aber zu stolz sind, um staatliche Leistungen zu beanspruchen. Auch die Gemeinsamkeit und das Gefühl, nicht allein zu sein, wären wichtige Themen, wissen Stefan Lüße und Pawel Nowak. Wer mehr über die Angebote erfahren möchte, schreibt eine Mail an pawel.nowak@bistum-hildesheim.net oder meldet sich im Pfarrbüro unter Telefon 0421 / 6905022.


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