Ein neues Gewerbegebiet wird gefördert
Niedersachsens Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne mit Axel Miesner (MdL), Ratsvorsitzenden Hans-R. Gfroerer, Wirtschaftsförderer Marc von Leesen und Bürgermeister Jürgen Kuck. Foto: th
Artikel vom: 28.01.2026
Ritterhude – (th) Ein nachhaltiges Zukunftsprojekt wird in der Gemeinde Ritterhude entstehen. Niedersachsens Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne überreichte Bürgermeister Jürgen Kuck einen symbolischen Scheck, der die Gesamtsumme von drei Millionen Euro überschreitet. Damit verbunden ist ein Zuwendungsbescheid aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“, kurz GRW. Für die Hammegemeinde ein großer Grund zur Freude. Schließlich kann sie mit dem Geldsegen notwendige Infrastrukturmaßnahmen für das 2,4 Hektar große Areal finanzieren, dass durch Nachhaltigkeit und Energieeffizienz einen besonderen Modellcharakter genießen wird.
Die Förderung beträgt mit 90 Prozent der Gesamtsumme von rund 3,35 Millionen Euro den höchsten Satz. Für das Niedersächsische Wirtschaftsministerium liegen die Vorteile auf der Hand. Schließlich wird das Gewerbegebiet durch die unmittelbare Nähe zur Autobahnauffahrt Ihlpohl und den Landesstraßen beste verkehrliche Anbindungen bekommen, die sich sehr gut auf Entwicklungsmöglichkeiten für künftige Unternehmen auswirken. Zugleich wird die positive wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde gezielt gestärkt werden, so das Wirtschaftsministerium. „Das Land möchte Standorte verbessern. Wir unterstützen unabhängig von Fläche und Stadt potentielle Investoren. Dabei spielen Energieversorgung, Mobilität und Klimaschutz eine große Rolle“, so der Minister im Beisein des Landtagsabgeordneten Axel Miesner, der Ratshausspitze und der Fraktionsvorsitzenden des Rates. Aus Sicht der Landesregierung sollen neue Arbeitsplätze geschaffen werden. In Ritterhude besteht die Möglichkeit, die Gewerbeflächen gut zu vermarkten. „Denn Unternehmen analysieren eine Region sehr genau, bevor sie Investitionsentscheidungen treffen. Die Standortqualität ist daher von zentraler Bedeutung für den wirtschaftlichen Erfolg einer Kommune und der ansässigen Betriebe “, so Minister Tonne. „Glückwunsch und Respekt, was hier geleistet wurde. Das liegt an den Plänen, die hier vor Ort gut durchdacht und geplant wurden“, so Minister Tonne. „Es ist hier richtig gut investiertes Geld“.
Für Bürgermeister Jürgen Kuck eine große Freude und ein Riesenerfolg. Das künftige Gewerbegebiet besäße einen Leuchtturmcharakter mit großer Strahlkraft. Der Wirtschaftsstandort würde insgesamt aufgewertet werden. Davon profitiere die gesamte Gemeinde. Kuck wörtlich: „Und wir können ohne Geldsorgen an der Infrastruktur arbeiten“. Mit dem Zukunftsprojekt „Heidkamp-Nord“ beschreitet die Gemeinde neue Wege. Die Dächer der künftigen Betriebe werden zu 100 Prozent mit Photovoltaik-Anlagen versehen, berichtete Bauamtsleiter Michael Kästner. Der gewonnene Strom versorgt die Batteriespeicher zu 100 Prozent mit grünem Strom, das Ein- und Ausspeichern leistet die Grundwärme, die durch Wärmespeicher unterstützt wird. Diese Wärme fließe in das Wärmenetz, um zukünftig die Feuerwehr und die Betriebe zu versorgen.
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