SPD-Vorstand stellt sich neu auf
Von links: Heike Sprehe, Gisela Schwellach, Niels Heide und Norbert Arnold. Foto: fr
Artikel vom: 09.03.2026
Vegesack – (red) Der Vorstand des SPD-Ortsvereins Vegesack hat sich in seiner Jahreshauptversammlung neu aufgestellt.
Co-Vorsitzende bleiben Heike Sprehe und Norbert Arnold, stellvertrender Vorsitzender wurde Niels Heide, Gisela Schwellach Kassiererin, Sabine Rosenbaum Schriftführerin und Houssam Remmo Campaigner. Komplettiert wird der Vorstand durch die Beisitzer Kai Ammermann, Heiko Dornstedt, Gabriele Jäckel, Marcus Pfeiff, Frauke Stindt und Anton Vormschlag.
„Ein neuer Vorstand von jung bis älter, der sich weiterhin erfolgreich für die Vegesacker Bürger und Bürgerinnen auf kommunaler und Landesebene einsetzen wird“, erklärte Heike Sprehe.
Auf der Sitzung wurden auch zwei Anträge beschlossen. In einem fordern die Sozialdemokraten ein kommunales Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) mit hausärztlichem Schwerpunkt am Klinikum Bremen-Nord. Dazu soll der Senat im Haushaltsentwurf 2026/2027 vorgesehenen Mittel für Medizinische Versorgungszentren dafür einzusetzen, dass im prekär unterversorgten Bremer Norden zeitnah ein hausärztliches MedizinischesVersorgungszentrum, unter Einschluss einer kinderärztlicher Versorgung, in kommunaler Trägerschaft eingerichtet wird.
Zur Begründung heißt es unter anderem, die hausärztliche Versorgung der Bevölkerung sei in der Krise. Auch die Situation bei den Kinderärztinnen und -ärzten spitze sich in Bremen-Nord zu. Auch dies könnte bei der Gründung eines MVZ berücksichtigt werden.
In einem weiterem Antrag stellen die Sozialdemokraten die Forderung nach der Anbindung von Fähre und dem Projekt Neue Strandlust an den ÖPNV. Die Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung soll aufgefordert werden, die Busverbindungen durch die Verlängerung einer Buslinie zur Vegesacker Fähre deutlich zu verbessern.
Die Vegesacker SPD betont, man sei schon lange darum bemüht, die Fähre nach Lemwerder vom Bahnhof Vegesack aus mit einer Buslinie direkt anzubinden. Auch die Überlegungen für eine Shuttle-Fähre zur Innenstadt sei immer im Gespräch.
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