Beirat rudert zurück

Container-Standort in der Schulkenstraße soll nach Beschwerden überprüft werden

Von der Genehmigung, Glascontainer in der unteren Schulkenstraße aufzustellen, hat sich der Beirat vorerst distanziert.  Symbolfoto: rdr

Artikel vom: 25.09.2025

Vegesack – (rdr) In der Augustsitzung des Vegesacker Beirats hatte Jost Blankenhagen, Mitarbeiter der Bremer Stadtreinigung und dort zuständig für die Abfallwirtschaft, erklärt, dass es künftig fünf zusätzliche Glascontainerplätze im Stadtteil geben soll. Dazu habe er sich mit Ortsamtsleiter Gunnar Sgolik und dessen Stellvertreterin Sabrina KC infrage kommende Standorte angeschaut. 

Überwiegend sollen die Container auf Parkstreifen im öffentlichen Raum aufgestellt werden. Die geplanten Standorte befänden sich Meinert-Löffler-Straße in Höhe Hausnummer 12, in der Beckstraße in Höhe Hausnummer 5, in der Friedrich-Humbert-Straße 127, in der Herrmann-Fortmann-Straße bei Hol Ab sowie in der Schulkenstraße Höhe Hausnummer 1. Der Beirat hatte damals bei allen Standorten Bedenken geäußert – bis bei jenem in der Schulkenstraße, dem die Kommunalpolitiker zustimmten. Dabei hatten sie wohl nicht mit dem Protest aus der Bevölkerung gerechnet, der sich schnell regte. Beiratssprecherin Heike Sprehe berichtete von Beschwerden über die Schulkenstraße als Containerstandort in der Bürgersprechstunde und von weiteren entsprechenden Äußerungen. 

Die fünf geplanten Standorte sollten deshalb zunächst von Fachleuten begutachtet werden, befand sie. Ihr Stellvertreter Andreas Kruse berichtete ebenfalls von der Entrüstung in der Bürgersprechstunde. Er regte an, zunächst mit ortsansässigen Kaufleuten über deren Bereitschaft zu sprechen, Container auf den jeweiligen Einkaufsmarkt-Parkplätzen aufstellen zu können. Der Beirat fasste nun in der jüngsten Sitzung den Beschluss, die Entscheidung für die Schulkenstraße als Containerstandort aufzuheben. Das weitere Vorgehen soll im Sprech- und Koordinierungsausschuss geklärt werden.


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