Spielplätze in Burglesum

14 öffentliche Flächen in der Obhut des Fachdienstes Spielraumförderung

Der Spielplatz in der Upsalastraße ist Ende vergangenen Jahres fertig geworden. Foto: AS

Artikel vom: 29.05.2024

Burglesum (AS) – Um öffentliche Spielplätze in Burglesum ging es kürzlich im Beirat. Petra Putzer und Rowena Schröder vom Amt für Soziale Dienste, Fachdienst Spielraumförderung, gaben eine Übersicht und stellten Planungen vor.

Der Fachdienst sei für 204 öffentliche Spielplätze zuständig, erläuterte Petra Putzer. Ihre Kollegin habe den Bereich Anfang des Jahres übernommen. Das Budget sei beschränkt, aber: „Wir haben einiges und es passiert einiges.“

14 Spielplätze gebe es in Burglesum, davon in Burgdamm fünf, in Burg-Grambke, Lesum und St. Magnus jeweils drei, führte Rowena Schröder aus. Da zwei Plätze sehr groß seien, komme man anhand der Zahlen auf eine Überversorgung von 5953 Quadratmetern. In 2023 und 2024 seien drei Projekte abgeschlossen worden: Der Umbau des Kinderspielplatzes in der Upsalastraße sei Ende letzten Jahres fertig geworden, investiert wurden rund 60000 Euro. An Rauchs Gut/Finkenschlag gebe es nun eine neue Schaukel und Auf dem Halm/Hockenstraße einen Basketballplatz. Zudem habe es im vergangenen Jahr diverse Reparaturen, Müllentsorgungen, Baumfällungen und Sicherheitsabnahmen gegeben. Konkrete Vorhaben seien das Großspielgerät Am Vogelbusch, die Sandspielanlage Anklamer Straße, eine Jugendbank Auf dem Halm und die Reparatur der Schaukel beziehungsweise des Klettergeräts in der Heinrich-Seekamp-Straße. Als mögliche Vorhaben benannte Rowena Schröder die Aufwertung der Landskronastraße und die Neuanlage des Kinderspielplatzes Ihletal. Sie ergänzte, dass Bauherren neuer Wohnprojekte verpflichtet seien, Spielplätze zu schaffen. Das gelte für alle Bauvorhaben; sie sollten vorwiegend hausnah sein und wären unabhängig vom Altersdurchschnitt zu errichten, so Petra Putzer.

Martin Hornhues (CDU) fragte unter anderem, was der Basketballplatz gekostet habe, und wie lange die Erstellung gedauert habe – mit Blick auf den Platz, den der Kinder- und Jugendbeirat in St. Magnus errichtet haben möchte. Mit dem Feld sei im Sommer begonnen worden, und er habe rund 25000 Euro gekostet.

Für die gesamte Stadt stünden 1,3 Millionen Euro zur Verfügung, so Petra Putzer. Man müsse schauen, wo der Schwerpunkt dieses Jahr gelegt wird. Zudem gebe es Personaldefizite beim – ausführenden – Umweltbetrieb Bremen. In Burglesum sei man gut aufgestellt, doch die Plätze kämen in die Jahre und müssten anhand der aktuellen Qualitätskriterien erneuert werden, zukünftig auch nach inklusiver Betrachtungsweise.

Der Beirat erklärte unter anderem einstimmig, er freue sich auf die neuen Kriterien zur Berechnung der Spielplatzbedarfe und erwarte eine rasche Umsetzung des angedachten Spielplatzes im Ihletal.


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