„Es ist schade, traurig, ärgerlich!“

Leiter Andreas Plundrich über die Schließung des Mitmachmuseums Köksch un Qualm

Was soll mit dem Fundus des Köksch un Qualm werden? Betriebsleiter Andreas Plundrich hofft auf eine gute Lösung. Foto: Archiv

Artikel vom: 05.02.2024

Burgdamm (AS) – Das Köksch un Qualm ist Geschichte (wir berichteten). Das bestätigte Betriebsleiter Andreas Plundrich vom Beschäftigungsträger bras e. V. kürzlich. Die Teilnehmer sind zum 1. Februar zum Vegesacker Geschichtenhaus gewechselt, und auch die Festangestellten blieben beim bras e. V.. Die Resonanz der Öffentlichkeit sei, dass man bedauere, dass nun eine kulturelle Einrichtung nicht mehr existiere, so Andreas Plundrich. „Es ist schade, traurig, ärgerlich!“ Was mit den Exponaten geschehe, sei noch nicht klar. Zwar gebe es dazu Überlegungen, die seien jedoch noch nicht spruchreif. Er hoffte, dass der große Fundus, der Gegenstände, die sich thematisch auf die Zeit um 1900 beziehen, anständig verwaltet werde. Es sei nicht der Wunsch, dass sie in Kartons verschwinden sollen. Da alle ein Gefühl für den Fundus entwickelt hätten, seien nun auch alle involviert, sich Gedanken über dessen Verbleib zu machen. Der Mietvertrag mit der Bremer Heimstiftung würde Ende März auslaufen, diese habe bereits angekündigt, die Büroräume nutzen zu wollen.


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