Sich im Stadtteil engagieren

Interessierte für ein neu zu gründendes Jugendforum gesucht

Jugendliche aus Burglesum können sich im Stadtteil für andere ihrer Altersklasse engagieren.  Symbolfoto: fr

Artikel vom: 15.10.2025

Burglesum – (as) Noch ist der Kinder- und Jugendbeirat geschäftsführend im Amt, doch ein Großteil der Mitglieder haben die Schule abgeschlossen, sind am studieren und teils nicht mehr in Bremen, berichtet Ortsamtsleiter Florian Boehlke. Der Stand sei, dass in diesem Jahr ein neuer Jugendbeirat hätte gewählt werden sollen.

Mit den Mitgliedern sei beschlossen worden, stattdessen ein Jugendforum zu gründen, damit junge Menschen sich im Stadtteil engagieren können. Es gebe keinen großen Unterschied, doch das Forum habe den besonderen Vorteil, dass Jugendliche unterjährig Mitglied werden könnten, während der Beirat alle drei Jahre gewählt werde.

Wenn während dieser Zeit jemand ausscheidet, kann ein Interessierter nicht Mitglied werden, sondern muss die Wahl abwarten. Das Jugendforum sei rechtlich gleichgestellt und habe auch feste Sitzungstermine.

Die Teilnahme werde erwartet, so Florian Boehlke. Es bekomme ebenso Beiratsmittel und anteilig Globalmittel von der Senatskanzlei zur Verfügung; aktuell rund 15 000 Euro an Fördermitteln. Damit können die Beteiligten eigene Projekte planen oder andere bei ihren unterstützen.

Eine Informationsveranstaltung hat es bereits gegeben, beworben über „itslearning“ und in den Schulen, daran seien jedoch nur wenige Jugendliche beteiligt gewesen. Eine weitere ist nun für etwa Mitte November geplant. Nach den Herbstferien will Florian Boehlke persönlich in die Schulen gehen und für das Jugendforum werben. Derzeit werde überlegt, ob die Jugendlichen per Post informiert werden sollen.

Für das Jugendforum gelte: Es sollte mindestens fünf nicht mehr als 15 Mitglieder haben. Die Altersspanne der Mitglieder liegt zwischen 12 und 19 Jahre. Die Mitglieder müssen entweder im Stadtteil ihren Wohnsitz oder über den Besuch einer weiterführenden Schule ihren Lebensmittelpunkt im Stadtteil haben, heißt es aus dem Ortsamt. Wer sich beteiligen und etwas für Kinder und Jugendliche im Stadtteil auf die Beiner stellen möchte, kann sich unter office@oaburglesum.bremen.de melden.


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