Themen des Beirats

Die Spundwände im Werderland sollen teils durch einen Erddeich ersetzt werden, wurde in der jüngsten Sitzung erläutert.   Foto: as

Artikel vom: 23.11.2025

Burglesum – (as) Der Beirat Burglesum trifft sich am Dienstag, 25. November, 19 Uhr, im Sitzungsraum des Ortsamtes, Untergeschoss, Oberreihe 2, erneut zur Sitzung. Themen sind unter anderem die Vorstellung des neuen Quartiersmanagers für Marßel, Marc Vobker, der Spielplatz Landskronastraße, der Sachstand zur Nachnutzung des ehemaligen Ortsamtes und des jetzigen Polizeigebäudes.

Wie es mit den Deichen vor Ort weitergeht, erfuhren die Politiker des Beirats Burglesum in ihrer jüngsten Sitzung. Hier wurde erläutert, wie und in welchem Zeitrahmen die Deichabschnitte Neun bis 13, auf 2,4 Kilometern, erhöht werden sollen. Geplant sei, den Erddeich um 0,2 bis zirka einen Meter zu erhöhen, um eine Bestickhöhe zwischen 7,5 und 7,8 Metern zu erhalten, Spundwände zu ersetzen und Brunnen binnenseitig zur Entspannung des Grundwassers zu bohren. Benötigt würden 100 800 Kubikmeter Klei und 75 640 Kubikmeter Füllmaterial. Die Materialien sollen aus dem Gebiet kommen, erläuterte Markus Baritz, Landschaftsarchitekt von der Planungsgruppe grün. Die Baumaßnahmen sind in fünf Phasen geplant und würden um die vier Jahre andauern. Vorgezogene Maßnahmen könnten schon 2026 beginnen, der eigentliche Start sei nicht vor 2028 geplant.

Grundlage der Deicherhöhung ist der „Generalplan Küstenschutz 1“ von 2007. Träger des Vorhabens ist der Bremer Deichverband am rechten Weserufer. Die Mittel kommen zu 70 Prozent vom Bund und zu 30 Prozent vom Land, führte Rolf Dülge, technischer Leiter beim Deichverband aus. Der Beirat nahm die Ausführungen zur Kenntnis und äußerte keinerlei Bedenken. Die Planungen sind unter www.ortsamt-burglesum.bremen.de, Archiv der Sitzungen, 26. Sitzung, Präsentation zu TOP 3 zu finden.


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