Radfahrer sollen Autobahnbrücke nutzen können

Vorgesehen sind ein einseitiger drei Meter breiter Betriebsweg sowie zusätzliche Rampen für den Radverkehr

Mobilitätssenatorin Dr. Maike Schaefer begrüßt die geplante Verbindung für Radfahrende über die Lesum. SYMBOLFOTO: FR

Artikel vom: 02.05.2023

Lesum - (FR) Die Lesumbrücke der A27 soll künftig nicht mehr nur ausschließlich von Kraftfahrzeugen genutzt werden. Das wird sich im Rahmen des Ersatzneubaus ändern. Das Mobilitätsressort hatte sich beim Bundesministerium für Digitales und Verkehr dafür eingesetzt, dass der Radverkehr bei der Neuplanung mitberücksichtigt wird. Dies ermöglicht eine Änderung des Bundesfernstraßengesetzes, wonach Betriebswege auf Brücken im Zuge von Bundesautobahnen so gebaut werden können, dass auch Radverkehr auf ihnen abgewickelt werden darf. Vorgesehen sind ein einseitiger drei Meter breiter Betriebsweg sowie zusätzliche Rampen für den Radverkehr. Die weitere Planung und Realisierung wird von der DEGES als beauftragte Projektgesellschaft für die Autobahn GmbH des Bundes übernommen. Der Bund hat seine Finanzierung jetzt schriftlich und rechtsverbindlich zugesagt.

Mobilitätssenatorin Dr. Maike Schaefer begrüßt die geplante Verbindung für Radfahrende über die Lesum: "Ich freue mich, dass der Bund das hohe Potential dieser Verbindung nicht nur für das Bremer Radverkehrsnetz, sondern auch im regionalen Radverkehr anerkannt hat und damit eine neue Verbindung über die Lesum als Beitrag zur Verkehrswende finanziert. Wir haben hier die einmalige Chance, Lückenschlüsse im Alltags- und Freizeitroutennetz zu schaffen, was eine erhebliche Attraktivitätssteigerung für den Radverkehr bedeutet." Auch Pendlerverkehre von und nach Ritterhude profitieren von der neuen Querungsmöglichkeit, da Umwege und einen Bahnübergang vermieden werden können. 


Weitere interessante Artikel

Die Umweltwächter sind zurück

Bremen-Nord – (rdr) Vor 14 Monaten lief das Projekt aus; nun kommt es zur Neuauflage: Kürzlich wurden die fünf neuen Umweltwächter für Bremen-Nord vorgestellt. Das vom ...

Stabilität schaffen

Burgdamm – (as) Kürzlich wurde am Goldbergplatz das neue Jugendwohnprojekt „Am Gummibahnhof“ eröffnet. Jungen Menschen würden hier eine sozialpädagogische ...

Beirat hält am Beschluss fest

Burglesum – (as) Bereits zum dritten Mal ging es bei der Sitzung des Burglesumer Beirats um eine Carsharing-Station Am Mönchshof 4. Dort sollen fünf gebührenpflichtige ...

Glück beim IGEL-Gewinnspiel

Burglesum – (as) Die Gewinnerin steht fest: Karin Lühmann bekommt den ersten Preis des IGEL-Weihnachtsgewinnspiels – einen Gutschein im Wert von 250 Euro, gestiftet von der ...

Neues aus der Kulle

Lesum – (as) Beim Verein Kulturinitiative Lesum (Kulle) e. V. ist viel los: „Wir sind so gut wie ausgebucht“, freut sich Organisatorin Ingeborg Osterhof, die das unter anderem auf ...

Derzeit genug Krippen- und Kitaplätze

Burglesum – (as) Stefanie Semrau vom Senator für Kinder und Bildung stellte dem Beirat Burglesum kürzlich die Belegungssituation und das Platzangebot vor und ging auch auf die ...

Aus der Stadtteilpolitik

Burglesum – (as) Wie geht es mit dem alten Ortsamt und dem Polizeigebäude weiter, nachdem ein Investor sein Interesse am ersten Gebäude zurückgezogen hat? Das wollte der ...

Spielplatz Landskronastraße: zweiter Bauabschnitt

Marßel – (as) Der zweite Bauabschnitt beim Spielplatz in der Landskronastraße war Gegenstand der Betrachtungen bei der jüngsten Beiratssitzung.  Zuvor hatte der neue ...

Quartiersmanager stellte sich vor

Burglesum – (as) Beim Burglesumer Beirat hat sich kürzlich der neue Quartiersmanager von Marßel, Marc Vobker, vorgestellt. Dieser ist bereits seit elf Jahren als Quartiersmanager in ...