Neue Namen für Wege

Beirat fasste Beschlüsse für Verbindungen im Dillener Quartier

Der Verbindungsweg von der Cranzer Straße zum Dillener Quartier wird den Namen „Klaus-Köster-Weg“ erhalten. Foto: th

Artikel vom: 25.09.2024

Blumenthal (TH) – Während im Dillener Quartier die schweren Baumaschinen rollen, stehen weitere Namen für das künftige Straßen- und Wegenetz fest. Auf Antrag der CDU-Beiratsfraktion wird der bestehende Pfad, der von der Cranzer Straße in das Baugebiet führt, den Namenszug Klaus-Köster-Weg tragen, während die Planstraße C die Bezeichnung „Zur Drachenwiese“ erhält. Durch die Zusammenfügung der Planstraße A und B ist der Ulf-Fiedler-Weg im Gespräch. 

Mit dem Namenszug „Zur Drachenwiese“ möchte die CDU-Fraktion an der Hauptachse des Quartiers an eine beliebte Freizeitbeschäftigung erinnern, als dort Kinder und Jugendliche aus der Umgebung ihre Drachen aufsteigen ließen. Nach den Worten von Christdemokrat Holger Jahn wurden die selbst gebastelten Flugobjekte getestet, um im Wettbewerb zu bestehen. Dazu zählten Flugeigenschaften, Gesamtaussehen und Länge der jeweiligen Drachenschnur. Immer wieder kam es zu Pannen, bei denen sich die kleinen und großen Exemplare in den Bäumen oder Freileitungen auf der nicht öffentlichen Wiese verfingen. Heute wird das Areal als Hundeauslaufwiese genutzt. Obwohl weitere Namenvorschläge kursierten, stimmte die SPD-Fraktion der Regelung zu.

„Wir akzeptieren gerne den Vorschlag, er klingt recht charmant“, so Fraktionsvorsitzender Marcus Pfeiff. Mit dem Namen Ulf Fiedler aus Rönnebeck wird an den Autoren und Maler erinnert, der sich überwiegend mit heimatkundlichen Themen beschäftigt hat. Dazu zählen Veröffentlichungen wie „Das alte Blumenthal in Bildern“ und „Der Bremer Norden – Leben und Arbeiten an Weser und Lesum“. Der Name und die Person Klaus Köster aus Rekum spiegele ein echtes Original wider, so Holger Jahn. Bescheiden, ehrlich sei er weit und breit bekannt gewesen, um den Menschen in der Nachkriegszeit mit seiner Spielkunst auf selbst gebauten Instrumenten viel Freude zu bereiten. Klaus Köster habe sich sprichwörtlich als Tagelöhner und Straßenmusikant durchgeschlagen. Er sei mit dem zufrieden gewesen, was man ihm bei seinen Auftritten auf Straßen und Plätzen zusteckte. Er verstarb auf einer seiner Reisen in Sittlingen am Bodensee. Der Beirat stimmte dem Antrag für die Benennung des Weges zu.


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