Containerplätze werden geräumt

Sperrmüll bleibt ein ständiges Ärgernis

Aufgrund der vorherrschenden Müllplage werden zwei bestehende Containerplätze für ein halbes Jahr aufgelöst, um dem illegal entsorgten Hausmüll zu begegnen.  Foto: th

Artikel vom: 20.12.2025

Blumenthal – (th) Sperrmüll bleibt ein ständiges Ärgernis. Gleich zwei Containerplätze werden aufgrund von illegal entsorgten Abfällen vorübergehend aufgelöst. Der Beirat Blumenthal fasste einstimmig den Beschluss. Die Gründe für diese Entscheidung sind nachvollziehbar, weil die Areale mit Hausmüll und sperrigen Gegenständen zweckentfremdet werden. Die Beschwerden betroffener Anwohner häuften sich auch im Ortsamt Blumenthal.

Entnervt machten sich einzelne Antragsteller dafür stark, die Containerplätze aufzulösen, um sie auf geeigneten Stellen zu versetzen. Da ist ein Standort an der Fresenbergstraße, Ecke Besanstraße zu nennen, der sich direkt in einer besiedelten Straße befindet. An diesem markanten Punkt werden ständig Möbel, Kleidung, Kinderwagen, Kratzbäume, Einkaufswagen und diverser Hausmüll abgelagert, schreibt eine spürbar verärgerte Anwohnerin. „Es sei nicht hinnehmbar“. Sie macht sich zugleich für eine Verlegung an den Fährparkplatz an der Weserstrandstraße stark, der gut zugänglich sei und sich nicht in einem Wohngebiet befindet.

Ortsamtsleiter Oliver Fröhlich hatte sich wiederholt selbst einen Eindruck vor Ort verschafft. In der öffentlichen Beiratssitzung bestätigte er das Gesamtbild, dass sich keine Verbesserung abzeichnen würde. Kay Bienzeisler (SPD) votierte dafür, die Containeranlage für einen Zeitraum von sechs Monaten vorübergehend aufzulösen. Schützenhilfe erhielt er vom Beiratssprecher Hans-Gerd Thormeier (CDU), der sich auch für diese Idee einsetzte. Ein ähnlich großes Problem zeichnet sich immer wieder am Pürschweg, Ecke An de Deelen ab. Eine Anwohnerin beantragte, den Altglas- und Altkleidercontainer an einem anderen Ort zu platzieren, weil er für Sperr- und Restmüll, aber auch als Sonderdeponie betrachtet würde.

Es käme obendrein zu einer Rattenplage. Der Zustand wäre in den zurückliegenden zwei Jahren immer schlimmer geworden, ist dem Bürgerantrag zu entnehmen. Auch in diesem Fall einigte sich der Beirat, genauso zu verfahren und den Containerplatz zunächst für ein halbes Jahr zu sperren.


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