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Sonderseite ANZEIGE 20. April 2011 I Seite 11 Pflege steht auf! ... und hat Verbündete!“ Das Aktionsbündnis „Pflege steht auf“ im Bremer Norden wird auch von den Paritätischen Pflegediensten Bremen (PPD ) unterstützt. des Pflegeberufes nötig. Genauso entscheidend sind jedoch die Rahmenbedingungen, unter denen die Pflegedienste arbeiten müssen. Und dieser Rahmen wird z. Zt. durch die (zu) knapp bemessenen Leistungsvergütungen der Kostenträger abgesteckt. Seit vielen Jahren bleiben die Vergütungen der Kassen hinter den Steigerungen der Lebenshaltungskosten zurück. Dazu sind die Verwaltungsauflagen für die Dienste stetig gestiegen. Und auch das Verfahren der Leistungsbeantragung bei den Kassen erinnert oft eher an öfter gestresste Pflegekräfte und weniger zufriedene Patienten Die knappen finanziellen Mittel haben aber auch eine andere Auswirkung. „Wir wissen, dass es gar nicht immer nur die Vergütung ist, die für Mitarbeiter das Wichtigste ist. Genauso wichtig ist das positive Betriebsklima - für das man aber auch Einiges tun muss! Zum Nulltarif ist das auch nicht zu haben. Großen Diensten gelingt das oft noch eher - die Frage ist, wie lange“, erläutert Wolfgang Müller. „Aber es ist (vielleicht) etwas Licht am Horizont“, so Müller. „Mittlerweile Kliniken und die Krankenhausgesellschaft sowie die Hochschulen und Ausbildungsstätten. Erklärtes Ziel ist es, die Rahmenbedingungen der Pflege zu verbessern und so die Attraktivität des Berufs deutlich zu steigern. „Wir werden versuchen, die Anliegen der Initiative „Pflege steht auf“ über unseren Verband dort einzubringen. Wichtig wird es sein, dass Bürger wie Medien bei den Akteuren der Offensive immer wieder nach den Ergebnissen fragen und so die Dringlichkeit dieses Themas DF unterstreichen.“ „Wie passt das zusammen – steigende Qualitätsanforderungen und immer weniger Zeit bei den Patienten vor Ort? Dabei sind zufriedene Patienten das Wichtigste für uns…“, so das Blumenthaler Pflegeteam der PPD. a Bremen-Nord – Fast 260 MitarbeiterInnen bremenweit arbeiten bei diesem gemeinnützig tätigen Dienst, der sich seit langem auch für bessere Rahmenbedingungen der Pflege einsetzt. „Es ist an der Zeit, gemeinsam Flagge zu zeigen und sich eindeutig zur Situation in der Pflege zu verhalten. Die Kampagne „Pflege steht auf“ hat in den letzten Wochen schon auf viele Aspekte hingewiesen, die wir unterstützen“, erklärt Wolfgang Müller, Geschäftsführer der PPD. Besonders wichtig ist den PPD inmitten der Diskussionen dabei der Blick auf die Pflegekräfte. „Wir alle beklagen einen Fachkräftemangel, der aus unterschiedlichen Gründen entstanden ist, und für diesen Mangel müssen wir in breiten Bündnissen Lösungen finden! Dabei ist entscheidend: Wie können wir erreichen, dass Pflegekräfte sich in ihrer täglichen Arbeit unterstützt und wohlfühlen – und dem Beruf nicht nach wenigen Jahren den Rücken kehren? Wie können wir die Rahmenbedingungen in der Pflege so verändern, dass dieser wichtige Beruf dauerhaft attraktiv ist?“ Nach Auffassung der PPD ist auf der einen Seite ein verbessertes Image „Wenn immer weniger Pflegekräfte zur Verfügung stehen, dann sind die verbliebenen umso mehr gefordert. Das kann nicht lange gut gehen“, meint das Vegesacker Pflegeteam der PPD. ein Glücksspiel. Diese Aspekte tragen d dazu bei, dass viele Pflege egeeinrichtungen oft nicht in der Lage sind, ihren M Mitarbeitern lä g t fällig Lohnsteigelängst fällige rungen zu ermöglichen. Um den Mitarbeitern akzeptable Gehälter zahlen zu können, überprüfen ambulante Dienste immer wieder die benötigten Pflegezeiten. Sie tun das natürlich nur vorsichtig – es sollen ja weder die Mitarbeiter noch die Patienten verärgert werden. Ergebnis dennoch: immer werden die große Unzufriedenheit in der Pflegebranche und der drohende Pflegenotstand auch „oben“ wahrgenommen.“ Ausgehend vom Bremer Landespflegeausschuss formiert sich gerade eine Bremer Pflegeoffensive. An ihr beteiligen sich neben den Verbänden der Pflegeeinrichtungen vor allem der Bremer Senat, die Kranken- und Pflegekassen und der Bremer Pflegerat. Einbezogen werden sollen aber auch die Bundesanstalt für Arbeit, die Bremer Ansprechpartner für die Aktivitäten der Paritätischen Pflegedienste Anke Gladys PDL Blumenthal 600 95 82 Gabriele Kuck PDL Vegesack 658 61 62 PDL Lesum 639 88 88 Heike Jammeh Wolfgang Müller Geschäftsführer 79199-40/41 Sagen Sie uns bitte Ihre Meinung auf „Unsere Patienten sind oft sehr alt und viele haben keine Angehörigen. Natürlich holen wir dann Rezepte und Verordnungen ab, damit die ärztliche Versorgung zu Hause überhaupt sichergestellt ist. Das alles machen wir zum Nulltarif, denn die Krankenkassen übernehmen die Kosten dafür nicht“, klärt das Lesumer Pflegeteam der PPD auf. FOTOS (3): DF Schreibst Du noch oder pflegst Du schon?


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