Powerfrau an der IRB-Spitze

Simone Schröter übt mit Leidenschaft ihr Amt aus

Der IRB-Vorstand setzt sich aus Simone Schröter, Axel Schäfer, Seda Uzun und Paul Justus Reese zusammen. Foto:Th 

Artikel vom: 15.06.2025

Ritterhude (th) – Was verbirgt sich hinter einer Frau, die täglich in ihrem Fahrradgeschäft anzutreffen ist, rund um Zweiräder berät, über passende Service- und Ersatzteile informiert, alles zwischen Werkstatt und Ladengeschäft, aber auch ein offenes Ohr für die Belange der Menschen im Ort hat? Simone Schröter hat sprichwörtlich in jungen Jahren gelernt, über den Tellerrand zu schauen. Gute Voraussetzungen, um mit ihren Ideen und Vorschlägen nicht zu sparen, und um eine Menge in ihrer Heimatgemeinde Ritterhude zu bewegen. Ihre Wurzeln liegen in der Beekstraße. Hier führt sie das Geschäft Zweirad Kliem erfolgreich weiter.

Bereits fast 100 Jahre existiert der Familienbetrieb, der von Carl Diem aus Hagen in Westfalen anfänglich als Schlosserei im Jahre 1921 gegründet wurde. Schnell häuften sich Reparaturaufträge für Fahrräder und Kraftfahrzeuge. 1980 erfolgte der Umzug von der Riesstraße in das heutige Geschäftshaus, in dem sich inzwischen in fünfter Generation alles um Fahrräder dreht. Die anfänglichen beruflichen Ziele von Simone Schröter führten in entfernte Gefilde. Bereits nach dem Abitur absolvierte sie in der Schweiz eine Ausbildung, um den Beruf als Touristikkauffrau zu erlangen. Nachdem ihr bei British Airways der Einstieg gelang, konnte sie im Ticketverkauf als Teamleiterin punkten, eine Assistenz in der Geschäftsleitung ausüben und weltweit unterwegs sein. Doch die Verbindung zu dem elterlichen Geschäft riss nicht ab, so dass sie mit einem Bein mit dem Thema Zweirädern eng verbunden blieb.

Nach der Geburt ihrer Kinder verstärkte sich der Wunsch, Verantwortung zu übernehmen und auszuüben. Dafür stellte sie 2019 die entscheidenden Weichen, zumal in der Corona-Zeit viele Flüge der Fluggesellschaften gestrichen wurden. Zeitgleich entschied sie sich, in Ritterhude sichtbar zu sein und die Nachfolge des IRB-Vorsitzes zu übernehmen, den Axel Schäfer 13 Jahre ausübt hatte. Heute übt sie mit Leidenschaft und Power ihr Amt aus, zuweilen zweigleisig, weil sie zugleich durch die Geschäftsführung ihres Betriebes stark gefordert bleibt. 


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