„Einfach mal helfen können“

Neuer Kontaktpolizist für Burg, Grambke und das Werderland vorgestellt

Der neue Kontaktpolizist Maurice Myschker (links) wurde von Thomas Kötteritzsch, Revierleiter in Vegesack und Referatsleiter für Verkehrssachbearbeiter und Kontaktpolizisten vorgestellt.F  oto: AS

Artikel vom: 21.02.2024

Grambke (AS) – Ganz unbekannt ist er in Grambke nun schon nicht mehr: der neue Kontaktpolizist Maurice Myschker, der am 1. Dezember vergangenen Jahres den Job von Andreas Dölvers übernommen hat, welcher in Pension gegangen ist. Im Beirat Burglesum und beim Bürgerschnack sei er schon zugegen gewesen und habe dort prompt jemanden von früher getroffen.

„Ein bisschen Heimspiel ist das schon“, erklärt der 54-Jährige, der aus der Gemeinde Ritterhude kommt. Den Bereich kenne er aus seiner Jugendzeit. Die Ausbildung hat er 1987 in Berlin angefangen, weil in der Hansestadt zu der Zeit Einstellungsstopp geherrscht habe. Nach sechs Jahren sei er dann nach Bremen gewechselt und habe im Revier Blumenthal gearbeitet, sowie in der Sondergruppe Nord – heute Ziviler Einsatzdienst.

Auch am Revier Lesum sei er gewesen und er habe an der Hochschule für Öffentliche Verwaltung einen dreijährigen Aufstiegslehrgang absolviert, um vom mittleren in den höheren Dienst zu kommen. Heute ist er Hauptkommissar. Zwischen 2004 und 2018 sei er fast 15 Jahre bei der Wasserschutzpolizei gewesen und habe als Kontaktpolizist für die Betreuung der Sportschifffahrt gesorgt. „Der Norden hat mir immer gut gefallen“; so habe er 2018 in Vegesack angefangen. Bis zum 30. November vergangenen Jahres war er in Fähr-Lobbendorf.

Sein Vorgesetzter, Thomas Kötteritzsch, erläuterte, dass Maurice Myschker die Stelle in Grambke unmittelbar nach Andreas Dölvers übernommen habe, so dass dieser ihn „einweisen“ und den Netzwerkpartnern in Grambke vorstellen konnte. „Die Chance haben wir nur selten“, so der Referatsleiter.

Mittlerweile sei er umgezogen und angekommen, erklärte Maurice Myschker. Dadurch, dass der Stadtteil sehr gut vernetzt sei, habe er gute Ansprechpartner, was die tägliche Arbeit erleichtere.

Er kümmere sich unter anderem darum, wenn sich Bürger wegen Müll, Altfahrzeugen oder Parksituationen meldeten, biete Opfernachsorge per Telefon oder persönlich und kläre zu Verkehrsprävention an Kitas sowie Schulen und zu Einbruchdiebstählen auf.

In seinem Bereich, einem der größten in Bremen, der Burg, Grambke und das Werderland umfasst, will er zu Fuß und mit dem Fahrrad unterwegs sein. 

Das sei ein extrem spannender Bereich: mit Industrie, Naturschutzgebiet und Wohnbebauung. „Der Mix macht es interessant“, unterstreicht er.

Eine Bürgersprechstunde wird immer dienstags, 10 bis 12 Uhr, in der Polizeistation, Grambker Heerstraße 49 angeboten, im Gebäude, das sich der Beamte mit der Freien Christengemeinde teilt.

Bei dringenden Anliegen können Bürger den Zentralruf der Polizei, Telefon 362-0 oder die 110 anrufen.

An seiner Arbeit schätze er den Kontakt und die Gespräche mit den Bürgern; „in vielen Fällen einfach mal helfen zu können“.


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