Bärenklau breitet sich aus
Der Riesen-Bärenklau hat sich an der Blumenthaler Aue extrem ausgebreitet. Die SPD im Blumenthaler Beirat fordert, den Pflanzenwuchs einzudämmen und zu entfernen. Foto: th
Artikel vom: 11.07.2026
Blumenthal (th) – An der Blumenthaler Aue breitet sich der Bärenklau aus. Mit Sorge verfolgt die SPD-Fraktion im Blumenthaler Beirat, dass große Flächen unterhalb des Burgwallstadions davon betroffen sind. Auch Kita Haus Blomendal und der Spielplatz könnten durch die räumliche Nähe davon berührt werden.
Ein Kontakt mit den hochgiften Pflanzen könne zu erheblichen gesundheitlichen Schäden führen. Rötungen, Hautentzündungen und Reizungen seien die Folge. Kerngebiet ist der Uferverlauf an der Aue unterhalb der A270. Dort befinde sich ein regelrechtes Feld der Doldenblütler, die auch als Bärentatze bekannt sind. Makso Tunc, Fraktionsvorsitzender der SPD im Beirat, reichte eine Beschlussvorlage ein, um die zuständigen Behörden aufzufordern, den Riesen-Bärenklau vollständig zu entfernen. Darüber hinaus sollen geeignete Maßnahmen ergriffen werden, um eine dauerhafte Eindämmung sicherzustellen und eine weitere Ausbreitung zu vermeiden.
Die betroffenen Flächen sollen regelmäßig, insbesondere vor der Samenreife, systematisch kontrolliert werden. Die robusten Samen würden sich auch über die vorhandenen Wasserläufe verbreiten. Der Bärenklau würde im Zeitraum Juni bis August sehr schnell Wachshöhen bis zu drei Metern erreichen. Der Riesen-Bärenklau erweist sich als Pflanze mit starker ausgeprägter Ausbreitungsfähigkeit. Ihren Ursprung hat sie im Kaukasus-Gebiet, westlich des Elbrus gelegen. Noch zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurde der Riesen-Bärenklau für Garten- und Parkanlagen verwendet. Im Beirat Blumenthal herrschte Einstimmigkeit vor, dass die Riesenpflanzen vollständig entfernt werden. Zugleich müssen regelmäßig Kontrollen erfolgen, um eine künftige Ausbreitung zu verhindern und somit die Gefahrenquelle zu beseitigen.
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