Was tut sich in Lüssum?

Das Entwicklungskonzept wurde fortgeschrieben

Die Fortschreibung des Entwicklungskonzeptes ist abgeschlossen. Einen Schwerpunkt beinhalten die Außenanlagen und Häuserzeilen im Wohnquartier in der Lüssumer Heide. Foto: th

Artikel vom: 06.07.2026

Lüssum (th) – Die erforderliche Fortschreibung des Entwicklungskonzeptes für Lüssum ist abgeschlossen. Nach Beurteilung durch den Beirat Blumenthal ist nun die Deputation am Zuge.  Katharina Bermpohl aus dem bremischen Ressort für Stadtentwicklung (SBMS) und Niklas Suntheim von der BPW-Stadtplanung konnten den Beiratsmitgliedern aktuelle Informationen über das Wohngebiet Lüssumer Heide geben. Künftig kommt es im Gesamtbereich von Lüssum-Bockhorn zur Umsetzung von 16 geplanten Projekten. Bereits 26 an der Zahl sind bereits realisiert werden. 

Inzwischen sind die Häuser in dem Kerngebiet von der Gewoba übernommen worden, um dem Quartier ein ansprechendes Äußeres zu verleihen. Eine Minigolfanlage und ein Kinderspielplatz bieten vielerlei Möglichkeiten. Aufwendungen wird es für den Quartiersplatz geben. Bei Starkregen zeichnen sich bei einzelnen tiefergelegenen Hauseingängen immer wieder Probleme ab, da sie aufgrund großer Niederschlagmengen volllaufen würden. Das Parkdeck ist bereits verschwunden. Der provisorische Parkplatz wird durch eine neue Anlage ersetz. Durch die Fortschreibung des Entwicklungskonzeptes war ein struktureller Umbruch bei der Vergabe der Fördermittel entstanden. Es hat sich herausgestellt, dass in den kommenden Jahren weniger Geld zur Verfügung steht. Gegenwärtig ist davon auszugehen, dass sämtliche Maßnahmen im Jahr 2032 auslaufen werden. Nach einer aktuellen Erhebung von sozialräumlichen Daten bildet die Lüssumer Heide noch den Charakter eines Quartiers. Für die Projekte rund um den Pürschweg und der Lüssumer Heide sind aktuell 12,5 Millionen Euro an Fördermitteln eingeplant. Ferner werden die Gewoba und weitere Träger zusätzliche Gelder zur Verfügung stellen. Der Spielplatz am Pürschweg ist als ein Freiraum-Projekt zu verstehen. Da die vorgesehene Sporthalle, die keine Tribüne erhalten wird, an der Ermlandstraße nicht aus der Fördermittelzuweisung gestemmt werden muss, sind noch Gelder für Quartiersmittel vorhanden. Wann es mit der Baumaßnahme losgehen wird, sei noch offen, so Katharina Bermpohl. Umfangreich fiel die Liste aus, die für den Jugendclub Lüssum im Gespräch sind. So sei eine Umgestaltung der Außensportanlagen notwendig. Der Bolzplatz sei schadhaft, das Basketballfeld unattraktiv und das Volleyballspielfeld müsse überarbeitet werden. Die Jugendlichen wurden mit einbezogen, so Niklas Suntheim. Im Gespräch wäre ein Kombifeld für Ballsport und ein Kunstrasen für den Bolzplatz und neue Sitzgelegenheiten. Christian Milpacher und Rebekka Schmidt, beide SPD, bezeichneten dies als „super“. Dafür werden 430 000 Euro Fördermittel einfließen. Stadtplaner Niklas Suntheim berichtete, dass das Kombifeld bestehend aus Basketball- und Volleyballfeld, immer geöffnet sei. Auch der Bolzplatz steht für externe Besucher zur Verfügung. 


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