Neuer Uferweg eingeweiht

Blumenthals Ortsamtsleiter Oliver Fröhlich, Senatorin Henrike Müller, René Kotte, Abteilungsleiter im Bauressort, Wilfried Döscher, Deichhauptmann am rechten Weserufer, und Nicole Raming, Projektleiterin beim Deichverband am rechten Weserufer (von links). Foto: Umweltressort

Blumenthals Ortsamtsleiter Oliver Fröhlich, Senatorin Henrike Müller, René Kotte, Abteilungsleiter im Bauressort, Wilfried Döscher, Deichhauptmann am rechten Weserufer, und Nicole Raming, Projektleiterin beim Deichverband am rechten Weserufer (von links). Foto: Umweltressort

Artikel vom: 08.07.2026

Blumenthal – Kürzlich wurden die hochwasserschutzkonforme Uferpromenade am Gelände des Kämmerei-Quartiers offiziell eingeweiht. Rund 123 Hektar Fläche, darunter bedeutende Wirtschaftsstandorte und wichtige Infrastruktureinrichtungen, profitierten nun von einem zeitgemäßen und leistungsfähigen Deichsystem, so das Umweltressort.

Henrike Müller, Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, erklärte, etwa 83 Prozent der Landesfläche und damit mehr als eine halbe Million Menschen seien potenziell hochwassergefährdet. „Die Sicherstellung der Hochwasserschutzsysteme ist daher weit mehr als eine technische Aufgabe – er ist ein aktiver Beitrag zum Schutz von Menschenleben, Wohnungen, Betrieben, Verkehrswegen und öffentlicher Infrastruktur.“ 

Özlem Ünsal, Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung ergänzte, wo über Jahre eine Mauer den Weg zu Weser versperrte, lade heute ein gepflasterter Uferweg zum Flanieren ein und verbinde das Kämmerei-Quartier erstmals mit der Bahrsplate. Dafür habe ihr Ressort rund zwei Millionen Euro aus Mitteln dem Städtebau investiert.

Seit 2020 wurde die erforderliche Höhe auf der fachlichen Grundlage des Generalplans Küstenschutzes Teil I aus 2007 auf 7,50 Meter angehoben, eine neue Hochwasserschutzwand errichtet und der Deichverteidigungsweg erneuert. Auch neue Promenaden, Platzgestaltungen mit entsprechender Stadtmöblierung und Beleuchtung sowie der farblichen Ausgestaltung inklusive Verklinkerung der Hochwasserschutzwand, wurden umgesetzt. Die Kosten von 27,1 Millionen Euro wurden überwiegend durch Bundes- und Landesmittel getragen, während die Stadt Bremen den kommunalen Anteil für die städtebaulichen und verkehrlichen Maßnahmen übernommen hat.

Nicole Raming, Projektleiterin des Deichverbands am rechten Weserufer, erklärte, das Projekt sei sowohl für den Deichverband als auch für den Stadtteil Blumenthal etwas Besonderes. 


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