Bremen-Nord eine Stimme geben
Architekt Philipp Romeiser. Foto: fr
Artikel vom: 13.02.2026
Bremen-Nord – (rdr) Philipp Romeiser ist Geschäftsführer der Romeiser Plus Architekten und Projektentwickler GmbH. Der Architekt ist schon seit über zehn Jahren Mitglied im Wirtschafts- und Strukturrat (WIR) Bremen-Nord.
Das BLV: Warum sind Sie damals Mitglied geworden?
Philipp Romeiser: Wir betreiben in Bremen-Nord unser Büro. Und natürlich bin ich daran interessiert, Themen zu platzieren und Dinge voranzubringen. Der WIR verleiht Bremen-Nord entsprechend eine Stimme.
Welchen Nutzen haben Unternehmen vom WIR?
Der WIR bündelt Interessen und weiß, was Unternehmen bewegt. Auch beim Thema Arbeitskräftemangel und wie man Mitarbeiter gewinnen kann, wird der WIR tätig und reicht diese Informationen an die Unternehmen sowie an die Politik weiter.
Was sind Ihre Aufgaben beim WIR?
Als Architekt habe ich insbesondere für bauliche Themen ein offenes Ohr. Ich höre von den jeweiligen Akteuren, wo der Schuh bei ihnen drückt. Wir stimmen beim WIR zudem Ziele und Aktionen ab und schauen, wer sich wo engagiert oder wen man als Gesprächspartner gewinnen kann. Netzwerkarbeit, wie sie ja auch bei unseren Netzwerktreffen stattfindet, ist sehr wichtig. Wir sind im Vorstand sehr breit aufgestellt. Meine Schwerpunkte sind beispielsweise Wohnungsbau, Stadtentwicklung und Verkehr.
Was wünschen Sie sich für die Region von der Politik?
Wir wünschen uns eine gewisse Sichtbarkeit als Stadtteil, der ja kein kleiner ist. Wir möchten gehört werden; es gibt schließlich bedeutende Unternehmen in Bremen-Nord. Und wir haben hier ganz andere Probleme als andere Stadtteile.
Welche Probleme sind das beispielsweise?
Zum Beispiel das Thema Verkehr und die Autobahn. Das wird uns in diesem Jahr wieder beschäftigen. So etwas wie der Bildungscampus in Blumenthal ist super, aber der muss vorangebracht werden. Und natürlich der Strukturwandel, von dem Bremen-Nord seit 25 Jahren betroffen ist. Viele Menschen sind hergezogen, um beispielsweise auf den Werften oder der Bremer Wollkämmerei zu arbeiten. Viele Arbeitsplätze, die es damals gab, gibt es heutzutage einfach nicht mehr. Aber viele Menschen sind immer noch da. Und für die ist es schwierig, Arbeit zu finden. Da setzt der WIR als Stimme der Wirtschaft an.
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