Ermittlung gegen 100 Stadionbesucher

Ermittlung gegen 100 Stadionbesucher Nach Werderspiel im Mai: Massives Abbrennen von Pyrotechnik im Gästebereich hat Konsequenzen 

Wegen der abgebrannten Pyrotechnik musste eine Tribüne geräumt werden. SYMBOLFOTO: FR

Artikel vom: 14.08.2023

Bremen – (FR) Nachdem im Mai bei einem Heimspiel des SV Werder Bremen gegen den FC Bayern München im Gästeblock wiederholt Pyrotechnik gezündet wurde, siehe hierzu auch die Pressemeldung 281, ermittelt die Polizei Bremen mittlerweile gegen knapp 100 Stadionbesucher wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz und möglichen weiteren Straftaten.

Im Oberrang der Westkurve wurden am 6. Mai mehrfach verbotene Pyrotechniken abgebrannt. Aufgrund der erheblichen Gefährdung für Unbeteiligte mussten die darunterliegende Tribüne teilweise geräumt und die Zuschauerinnen und Zuschauer in Sicherheit gebracht werden. Diese kehrten später nach und nach wieder zu ihren Plätzen zurück, als sich die Lage scheinbar beruhigte. Was jedoch nicht lange währte, da kurz darauf wieder nahezu ununterbrochen Pyrotechnik vom Oberrang gezündet wurde, so dass der Unterrang erneut geräumt werden musste.

Die polizeilichen Ermittlungen dauern wegen der umfangreichen Auswertung des Bildmaterials weiter an. Sie richten sich auch gegen Besucherinnen und Besucher, die durch das Halten der Banner und Blockfahnen ein Umkleiden und Vermummen von Personen und das Abbrennen von Pyrotechnik ermöglicht haben. Auch diese Leute machten sich dadurch strafbar. Die Polizei Bremen befindet sich bei den Ermittlungen im Austausch mit weiteren Sicherheitsbehörden und Partnern. Im Rahmen des kommenden Heimspiels werden zusätzliche Maßnahmen zur Identifizierung von bisher unbekannten Personen getroffen werden.


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