Wo wird das Kreuz gesetzt?

Ritterhuder wählen am 12. September ihre Ratsmitglieder

62 Kandidaten haben sich für die Wahl des Gemeinderats aufstellen lassen. FOTO: PIXABAY

Artikel vom: 26.08.2021

Ritterhuder – (NAD) Die Ritterhuder Bürger müssen bereits zwei Wochen vor der Bundestagswahl ihre Kreuz setzen. Am 12. September findet in der Gemeinde die Kommunalwahl statt. Mit ihren Stimmen entscheiden sie über die Vergabe der Plätze im Rat sowie den neuen Bürgermeister. Zudem wird der Kreistag des Landkreises Osterholz neu gewählt sowie die Position des Landrats beziehungsweise der Landrätin.
21 Kandidaten der SPD wollen für die Ritterhuder Bürger in den Rat einziehen. Die CDU hat elf Kandidaten aufgestellt. Bündnis 90/Die Grünen ist mit 14 Kandidaten im Rennen. Die Bürgerfraktion stellt zehn Kandidaten auf und die FDP sechs.
Jürgen Kuck ist der Spitzenkandidat der SPD und beantwortet die Frage, warum man ihn und seine Fraktion wählen sollte: „Weil unser Programm vielfältig, zukunftsgerecht und ehrgeizig ist. Wir sind überzeugt, dass es unser aller Aufgabe ist, die großen Herausforderungen der Zukunft klar zu benennen, gute Vorschläge zur ihrer Bewältigung vorzulegen, dabei Bewährtes zu bewahren, aber auch visionär zu denken und miteinander zu handeln.“ Mit einer Stimme für die SPD unterstütze man das Miteinander in der Gemeinde, und stärke den Anteil der Frauen in der örtlichen Politik. Zudem sorge man zugleich für Kontinuität und Innovation in der Gemeindeentwicklung und bringen gute und verschiedene Fachkompetenzen in den Rat. Zudem steht auf der Agenda der Fraktion die Konzeptentwicklung für bezahlbares Wohnen sowie viele weitere Punkte.
„Kaum etwas ist einer so starken Wandlung wie das Familienbild in Deutschland unterworfen“, sagt Hans-Rudolf Gfrörer, der für die CDU als Spitzenkandidat antritt. „Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist für immer mehr Menschen von Bedeutung. Ich setze mich daher sehr für die Familienpolitik in der Gemeinde Ritterhude ein. Das reicht vom breit gefächerten Schulangebot bis zur nachmittaglichen Hortbetreuung und geht bis zu Unterstützung der Vereine für ein gutes Sport- und Freizeitangebot.“  Zudem sei ihm der Anteil der zu erhaltenden Natur sehr wichtig zum Beispiel die sehr frequentierte Hundewiese in Ihlpohl, ein Rundwanderweg an der Hamme und ein schonender Umgang mit der Natur bei der Umsetzung der B74 neu. Der CDU-Gemeindeverband hat die Bürger- und Bürgerinnen an der Ausgestaltung des CDU-Wahlprogramms beteiligt.
Die Platjenwerberin Caroline Overlack kandidiert ebenfalls als Spitzenkandidatin. „Ich trete als Spitzenkandidatin für die Grünen in Ritterhude an, weil ich mich für moderne Kitas und Schulen, für Ganztagsangebote und Jugendliche im Rat einsetzen möchten“, äußert sich die 39-Jährige. Daneben interessiert sie vor allem auch, dass die Infrastruktur in Ritterhude nachhaltig und der Klimaschutz sozial gestaltet werden. „Für uns Grüne steht der Mensch im Mittelpunkt des Handelns. Wir müssen die Natur bewahren – für uns, für die Menschen. Wir sind jetzt verantwortlich für das, was in der Zukunft geschieht. Das sehe ich bei den Grünen in Ritterhude in vorbildlicher Weise gegeben. Deshalb trete ich für die Grünen an.“
An der Spitze der Bürgerfraktion steht Jennifer Begerow. „Wir, die Bürgerfraktion Ritterhude, sind eine unabhängige Wählergemeinschaft mit engagierten Mitgliedern von Jung und Alt“, sagt die Kandidatin. „Von uns können Sie erwarten, dass wir immer ehrlich, unabhängig und zum Wohle aller Ritterhuderinnen und Ritterhuder entscheiden. Gestalten Sie also mit uns zusammen aktiv die Zukunft der Gemeinde und des Landkreises.“ Sie habe in den vergangenen Jahren einen umfangreichen Einblick in die Ratsarbeit erhalten und möchte dieses Ehrenamt sehr gern weiterführen. „Ich bitte die Ritterhuderinnen und Ritterhuder um ihre Stimme bei den Wahlen des Gemeinderats, des Kreistags und des Bürgermeisters für die Bürgerfraktion Ritterhude am 12. September 2021.“
Timo Koschnick führt die Liste der FDP an. „Wir als Freie Demokraten wollen die Gemeinde fit für die Zukunft machen und Ritterhude als Vorreiter der Modernisierung im Landkreis etablieren“, äußert sich der Spitzenkandidat. „Dafür heißt es auch: Ärmel hochkrempeln und loslegen. Daran werden wir alle anderen Parteien erinnern und messen. Insbesondere die, die jetzt im Wahlkampf viel versprechen. Mein Team und ich stehen für echten Charakter, Energie, Vielfalt, eine tolle Breite an Wissen, Erfahrung gepaart mit der richtigen Portion Neugier, Biss und der Lust, richtig anzupacken. Wir bringen dringend benötigten frischen Wind und neue Impulse in den Rat und das Rathaus – denn nur so wird aus Ritterhude eine Gemeinde der Chancen für alle Bürgerinnen und Bürger.“


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