„Ort der Begegnung“

Feierliche Einweihung der Wipfelburg und des Landeplatzes

Friedehorst-Vorstand Onno Hagenah, Detlef und Agnes Einhaus sowie Jörg Wontorra (von links) waren bei der offiziellen Einweihung der
Wipfelburg dabei. FOTO: FR

Artikel vom: 16.08.2021

Lesum –  (FR) Nun ist es offiziell: Der Landeplatz der Stiftung Friedehorst als großer, inklusiver Spielplatz und Treffpunkt, ist eröffnet. Kürzlich wurde im Beisein zahlreicher Förderer und Geldgeber die letzte Attraktion des Spielplatzes, die Wipfelburg, feierlich eingeweiht. Zu den Gästen gehörten unter anderem Jörg Wontorra von der Hanse-Stiftung, der Lesumer Ortsamtsleiter Florian Boehlke, Vertreter der Aktion Kindertraum, von der STIFTUNG Sparda-Bank Hannover und der Aktion Glückspfennig von Airbus sowie der ausführende Landschaftsplaner Georg Heinemann. Eine Tafel an der Wipfelburg, ein besonderes Klettergerüst für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung, benennt alle Förderer der Attraktion. Zudem wurden alle Förderer des Gesamtprojekts Landeplatz auf einer weiteren Tafel verewigt.
Für Agnes und Detlef Einhaus von der EAS Einhaus Anlagenservice GmbH, die die Durchführung der gesamten Erdarbeiten unentgeltlich übernommen hatte, gab es eine besondere Überraschung: Ein Wegstück auf dem Gelände heißt ab sofort „Einhaus-Weg“ – und ist entsprechend beschildert.
Die Förderer und Geldgeber zeigten sich von dem neuen Spiel- und Erholungsplatz begeistert. „Es ist beeindruckend und faszinierend zu sehen, was hier entstanden ist. Ein beispielhaftes Gelände für Kinder aus ganz Bremen. Es war mir ein persönliches Anliegen, dass wir unseren Beitrag dazu leisten konnten“, sagte Jörg Wontorra, Gründer der Hansestiftung.
Insgesamt 75 Förderinstitutionen, Unternehmen und Privatpersonen ermöglichten mit ihren Spenden gemeinsam die Realisierung dieses Spielplatzes. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 480000 Euro.
Zu den Spendern gehört auch Klaus Kröger, der mit seiner Frau auf dem Gelände der Stiftung Friedehorst wohnt: „Als Bewohner des Friedehorst-Campus´ erfreut es mich und meine Frau täglich, die Kinder, Eltern und anderen Bewohner von Friedehorst auf dem wirklich großartigen und schönen Spielplatz zu sehen und zu hören. Wir sind sehr froh, dass der Landeplatz so viel Lebendigkeit hier auf das Gelände bringt. Daher sind wir sehr froh, dass wir auch dazu beitragen konnten.“
Unter dem Motto „Spielen, bewegen, Freiraum – für alle“ starteten vor drei Jahren die Planer gemeinsam mit den Verantwortlichen der Stiftung Friedehorst und ausgesuchten Nutzern mit den ersten Überlegungen zur Umgestaltung des etwa 10000 Quadratmeter große Geländes. Oberstes Ziel dabei war es, dass Menschen mit und ohne Behinderungen, Bewohner von Friedehorst und vor allem auch Nachbarn aus dem Stadtteil den mitten auf dem Friedehorst-Areal gelegenen „Landeplatz“ gemeinsam nutzen.
Neben der Wipfelburg laden hier das Spielschiff „Santa Frieda“, ein großes Klettermikado, die „Gärten der Sinne“, ein Wasser- und Matschspielbereich, Boulebahnen und eine  „Himmelsschaukel“ zum Spielen, Verweilen und Entdecken ein. Der Landeplatz ist das geworden, was er sein soll: ein Ort der Begegnung für Menschen aller Altersklassen aus Friedehorst und aus der Nachbarschaft.FR


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