Derzeit genug Krippen- und Kitaplätze

Stefanie Semrau vom Senator für Kinder und Bildung berichtete dem Beirat Burglesum

Zum 1. Oktober waren 48 Krippen- und 129 Kitaplätze in Burglesum frei.Symbolfoto: fr

Artikel vom: 28.12.2025

Burglesum – (as) Stefanie Semrau vom Senator für Kinder und Bildung stellte dem Beirat Burglesum kürzlich die Belegungssituation und das Platzangebot vor und ging auch auf die Bevölkerungsentwicklung ein. Im Stadtteil waren zum Stichtag 1. Oktober in den Krippen 48 Plätze frei: Der Soll-Belegung von 396 Plätzen steht eine Ist-Belegung von 348 Plätzen gegenüber. Ähnlich verhält es sich im Elementarbereich: Hier gibt es 129 Plätze, Soll-Belegung 132.

Alle 141 Hortplätze seien belegt. Zum 1. Dezember seien 21 Krippenkinder unversorgt gewesen, im Elementarbereich zehn.

Im neugebauten Kinder- und Familienzentrum (KuFZ) von Kita Lesum gebe es noch freie Plätze, warb Stefanie Semrau.

Weitere Ausbauprojekte seien nach jetzigem Stand nicht nötig und nach Bedarfs- und Kapazitätsentwicklung sowohl im Krippen- als auch im Elementarbereich bis 2034 aus aktueller Sicht und Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Landesamtes nicht erforderlich. Insbesondere im Elementarbereich, in dem 1352 Plätze in den kommenden Jahren angeboten werden, würden in der Spitze, im Jahr 2030, 1137 Kinder erwartet; 2034: 1175. Jetzt müsse überlegt werden, wie Überkapazitäten heruntergefahren werden könnten.

Ulrike Schnaubelt (Grüne) warnte davor, Plätze abzubauen. Maren Wolter (SPD) erklärte, dass der Kitabau ein „Riesenkraftakt“ gewesen sei und hofft nun auf einen besseren Personalschlüssel für die Kinder. Stefanie Semrau erläuterte dazu, dass die Fluchtbewegung nicht so angehalten habe, wie sie 2022 gewesen sei. Zudem müsse man schauen, wie sich das Kitaverhalten der Eltern ändere.

Martin Hornhues (CDU) fragte unter anderem nach zwei Einrichtungen des insolventen Trägers PME Familienservice mit 120 Plätzen – Kita An der Ihle in Lesum und Kita Upsala in Marßel – und ob diese weiterbetrieben würden. Für die Einrichtungen gebe es interessierte Träger, die die Kitas übernehmen wollen, so Stefanie Semrau.

In seinem einstimmigen Beschluss hieß es: „Der Beirat Burglesum nimmt den Bericht erfreut zur Kenntnis und erwartet, dass auch in Zukunft eine auskömmliche Versorgung mit Krippen- und Kitaplätzen gewährleistet wird.“


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