Barrierefreiheit wird angestrebt

Beirat favorisiert einheitlich gestalteten Weg / ASV plant andere Gestaltung

Die Wegeverbindung in Burg zwischen den Straßenzügen Am Burgplatz und der Dunger Straße soll eine einheitliche, durchgehende barrierefreie Oberfläche erhalten. Dafür wird sich der Beirat Burglesum einsetzen. Foto: TH

Artikel vom: 09.05.2022

Burg – (TH) Der Verbindungsweg zwischen dem Straßenzügen Am Burgplatz und Dunger Straße soll durchgehend barrierefrei gestaltet werden. Während das Mittelstück bereits so ausgelegt ist, soll an den jeweiligen Enden die gleiche Pflasterung ihre Umsetzung finden.
Eine deutliche parteiübergreifende Mehrheit zeichnete sich auf der digital durchgeführten Sitzung des Burglesumer Beirates ab. Ob zu Fuß, per Rad oder Rollator, besonders für die älteren Anwohner sei es ein Ärgernis, vom Burger Zentrum kommend die große Pflasterung zu passieren. Und nach dem Brückenübergang des Burger Sielgrabens soll das Reststück bis zur Siedkämpe die gleiche Beschaffenheit und somit keine Asphaltierung erhalten. Mit diesen Änderungswünschen möchte man an das Amt für Straßen und Verkehr (ASV) herantreten. Denn aus dem Stadtteilbuchet des ASV ist bereits eine Gesamtsumme von 30000 Euro eingeplant worden. In der Aussprache äußerte der Beirat ein gesteigertes Interesse, sich intensiver als bisher mit dem Vorhaben zu beschäftigen. Obwohl man sich mit dem bestehenden langen Mittelstück längst angefreundet hat, möchte man die vorgesehene Asphaltdecke verhindern. Somit bleibt die im Mittelteil verlaufende Betonpflasterung bestehen, wie es Ortsamtsleiter Florian Boehlke feststellte. Doch er möchte beim ASV nachfragen, warum eine andere Gestaltung geplant sei. Auch Helga Lürßen (CDU) und Ulrike Schnaubelt (Grüne) plädierten für eine einheitliche barrierefreie Pflasterung, während Pius Heereman (FDP) vor einer finanziellen Fehleinschätzung warnte und eine Bestätigung verlangte, dass es zu keiner Kostensteigerung kommen darf. Sollte es zu einer Teuerung kommen, geht es zu Lasten des ASV, so Florian Boehlke.
Für Harald Rühl (AfD) wäre die geplante Summe „ein Schnäppchen“, die er ohne Hemmungen bewilligen könne. Rainer Tegtmeier (Die Linke) plädierte für eine einheitliche barrierefreie Oberflächengestaltung, so wie sie im Mittelteil der Fall sei. Denn viele Anwohner hätten bislang Probleme, auf der bestehenden Wegeverbindung ins Grüne zu kommen. Nun wird der Beirat beim ASV nachfragen, warum man davon abweichen möchte, bevor ein Beschluss gefasst wird.


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