Das Neue Jahr begrüßt

Heimatverein Lesum lud zum Neujahrsempfang ein

Gemeinsam begrüßten das neue Jahr Birgit Thomsen, Maren Wolter, Martin Hornhues, Hermann Kück, Jochen Schrader und Edith Ostendorff (von links). Foto: th

Artikel vom: 14.01.2026

Lesum – (th) Der Heimatverein Lesum blickt auf ein abwechslungsreiches Jahr zurück. Den Abschluss der Sanierungsarbeiten des Heimathauses bewertete Hermann Kück, zweiter Vorsitzender des Vereins, als eine erfolgreiche Maßnahme. Bis auf ein paar Kleinigkeiten sei alles fertiggestellt, so Kück, der den Vorsitzenden Volker Bulling vertrat.

Im Mittelpunkt des Vereinslebens standen erneut zahlreiche Veranstaltungen. Aufgrund vieler positiver Rückmeldungen wäre das ausgewiesene Programm richtig gewesen. Dabei hätten altbewährte Angebote im Mittelpunkt gestanden, aber auch neue Ideen umgesetzt worden. 

Heute repräsentiert der Verein fast 400 Mitglieder. Dank eines ehrenamtlichen Teams konnte die Arbeit auf mehreren Schultern verteilt werden. Erfreulicherweise werde der Lesumer Bote weiterhin viermal im Jahr erscheinen mit einer Fülle von Themen, überwiegend aus Burglesum. Auch der Postkartenkalender erfreue sich großer Beliebtheit.

Maren Wolter, Sprecherin des Beirates Burglesum, übermittelte Grüße von Ortsamtsleiter Florian Boehlke. Sie bezeichnete den Heimatverein als ein wertvolles Bindeglied, um der Spaltung der Gesellschaft entgegenzuwirken. Die Auswahl von Themen nähmen einen engen Bezug zum Ortsteil ein. Dabei genieße nicht nur die Historie, sondern auch Aktuelles aus der Ortskernentwicklung einen großen Stellenwert. So stehe im Mittelpunkt des Interesses, wie es mit dem Polizeigebäude, dem alten Ortsamt und der Gestaltung des Lesumhafens weitergehen wird. Bereits heute wäre dort die MS Sansibar mit dem Café Lesmona ein beliebtes Wanderziel.

Annelie Adam übermittelte Grüße der ev.-luth. Kirchengemeinde St. Martini. Es existiere eine gute, unkomplizierte Nachbarschaft. Erfreulicherweise unterstütze der Heimatverein die Initiative zur Gestaltung des Marktplatzes. Am 16. Januar werde die vorliegende Erklärung in der Bremischen Bürgerschaft vorgestellt. Abschließend trug Annelie Adam das plattdeutsche Gedicht „Der Butterkuchen“ vor.

Umfangreich ist das Jahresprogramm des Heimatvereins. Zahlreiche Mitglieder sorgten für viel Abwechslung und damit für eine lebendige Gemeinschaft. Theaterfahrten zu insgesamt sechs Vorstellungen mit dem Bus nach Bremerhaven organisiert Doris Treichel.  

Für die Landkartensammlung im Heimathaus zeichnet Werner Glaesecker verantwortlich. Bis zu 15 Radtouren finden von April bis Oktober unter der Leitung von Hermann Denker und Reinhard Dohr statt. Zu einem geselligen Spiel treffen sich auf der alten Boulebahn am Cafe Knoop ganzjährig einzelne Teams mit Birgit Tell, während Edith Ostendorff mit ihrem Team das Archiv und Britta Kording die Bibliothek bestreiten.

Weit über 20 Jahre kommen Singen und Klönen mit Gisela Jeffke-Meyer nicht zu kurz. Zum Stricken lädt Anke Paczoski ein, während Ingeborg und Rudolph Wegmann mit Ulrich Jacke den Spielnachmittag und Elsje Reddemann das Aquarellmalen durchführen. 

Hermann Kück sei darum bemüht, die Internet-Redaktion stets zu aktualisieren, während Klaus Martin Hesse die Redaktion Lesumer Boten und die Foto- und Geschichtswerkstatt leitet und Petra Bergmann mit ihrem Team das Bildarchiv übernehmen.

Die beliebten HVL-Lichtspiele organisierten Rebecca Krenke und Anke Paczoski, während Ursula Stoess die plattdeutsche Sprache fördert. 

Als sehr kurzweilig erwiesen sich die Zeitzeugengespräche. Die gesamte Programmkoordination liegt in den Händen von Gisela Suhr, Brigitta Siebecker und Catrin Lürßen. Neu hinzu gekommen sind Digital im Alter und Englisch für die Reise 50 plus.


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