Konzerte und Mitmachaktionen

Veranstaltungsprogramm im Kulturideenraum Nunatak im Juni / Neuer Kreativtreff für Frauen: „CraftWerk“

Die Band "Skupa" hat bereits im Nunatak gespielt und wird daher für den 27. Juni freudig erwartet.  Foto: fr

Artikel vom: 02.06.2025

Blumenthal (red) – Das Kulturcafé Nunatak am Blumenthaler Marktplatz hat eine Folge regelmäßiger Angebote, die wöchentlich stattfinden und als Anlaufpunkt dienen können, um in Kontakt zu kommen: Montags und mittwochs von 16 bis 19 Uhr das Café für Alle, wo es Kaffee und Kekse gegen eine kleine Spende gibt. Dienstags und donnerstags von 16 bis 18 Uhr ist es das Sprachcafé unter dem Motto „Deutsch sprechen in lockerer Atmosphäre“, mittwochs zwischen 16 und 19 Uhr findet zudem eine kostenlose Rechtsberatung für Verbraucher statt, die ohne Termine offensteht. 

„CraftWerk“ heißt der Kreativtreff für Frauen, der seit Januar immer dienstags und donnerstags  ab 9.30 Uhr stattfindet: ebenfalls kostenlos, ohne Anmeldung. Im Obergeschoss können bis zu acht Frauen in einer Textilwerkstatt unter künstlerischer Anleitung gemeinsam arbeiten. An den Donnerstagen öffnet zusätzlich der Cafébereich im Erdgeschoss: Bei Kaffee und Tee gibt es Raum für spontane wie verabredete Treffen, fürs Werkeln, Stricken, Plaudern, Ausprobieren, Kennenlernen und mehr. Das alles im lockeren Austausch mit der Werkstatt oben. 

Die „Nordbremer Bürger gegen den Krieg“ halten seit 2001 wöchentliche Kundgebungen ab. Zudem reinigen sie die Stolpersteine und die Gedenkstätte Bahrsplate. Friedensaktivist Peter Satzky führt in einer Gastveranstaltung am Donnerstag, 19. Juni, ab 15.30 Uhr, durch eine Präsentation von eigens gestalteten Friedensplakaten. Danach soll bei Kaffee und Gebäck über Kriegsursachen, Konfliktbewältigung und Völkerverständigung diskutiert werden. 

Gemeinsam mit der Initiative der ev. Gemeinde „Klimaschutz in Blumenthal“ findet an drei bis vier Terminen pro Jahr eine Klimawerkstatt-Reihe zum Thema Upcycling statt. Im zweiten Workshop am Donnerstag, 5. Juni, ab 9.30 Uhr, zeigt die persische Künstlerin Setareh Tourian, wie man aus alten Bettlaken und größeren Stoffstreifen eindrucksvolle Taschen flechten und häkeln kann. Die Laken und Stoffreste können mitgebracht werden. Alles andere gibt es kostenlos vor Ort. Anmelden kann man sich dafür bei heike.schneider@kirche-bremen.de oder unter 0163/3728563.

Jeden letzten Samstag im Monat, also am 28. Juni, von 14 bis 17 Uhr, wird zudem das Repariercafé angeboten: Ob Laptop, Handy, Toaster oder Lieblingsstuhl, im Repair-Café helfen Ehrenamtliche, defekte Gegenstände wieder flott zu machen. Interessierte können mit anpacken oder einfach den Fachleuten über die Schulter schauen. 

Bei den Konzerten geht der Hut herum: Am Donnerstag, 12. Juni, ab 19 Uhr, ist das Klezmer-Duo „Sol Sayn Gelebt“ zu Gast. Melodien vom Balkan und Klänge aus Lateinamerika gehören zu ihrem reichhaltigen Repertoire. Das Bremer Duo mit Susanne Sasse am Akkordeon und Martin Kratzsch an der Klarinette tritt in einen intensiven Dialog und wechselt spielerisch zwischen lyrischen, leidenschaftlichen und virtuosen Passagen, zwischen Tänzen, Balladen und Liebesliedern.

Am Freitag, 27. Juni, ab 20 Uhr, bringt die Band „Skupa“ erneut ihre Musik aus dem osteuropäischen Raum auf die Nunatak-Bühne; stilorientiert und doch frei interpretiert durch die unterschiedlichen musikalischen Persönlichkeiten. So entstehen mitreißende Arrangements im Spannungsfeld zwischen Balkan, Jazz, Flamenco und freien Improvisationen. In diesem Jahr präsentieren sie ihr neues Album „Cabaret“. „Skupa“ sind Birgit Hoffmann an der Violine, Hendrik Jörg an der akustischen Gitarre, Martin Gruet am Kontrabass und Gert Woyczechowski spielt Perkussionsinstrumente und Melodica.


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