Aus für „Neue Wolle“

Auch hier: Fehlende Anschlussfinanzierung

Im alten Blumenthaler Rathaus stellten die Frauen vier Jahre lang regelrechte Kunstwerke her. Foto: RDR

Artikel vom: 01.01.1970

Blumenthal (RDR) – Vier Jahre lang lief das Projekt „Neue Wolle“ in Kattenturm und im alten Blumenthaler Rathaus. Zugwanderte Frauen und alleinerziehende Mütter aus vielen Nationen hatten dabei kreativ mit Stoff und Wolle gearbeitet und die Werke zum Teil in Ausstellungen präsentiert. 

Nun fehlt für das Projekt der Quartier gGmbH die Anschlussfinanzierung, was das Aus bedeutet. „Das ist für die Stadtteile, wie auch für die beteiligten Frauen, Künstlerinnen und unsere Mitarbeiterinnen persönlich ein großer Verlust“, sagt Christian Psioda, gemeinsam mit Janika Barre Geschäftsführer bei der Quartier gGmbH. Es seien nicht kreative und ausdrucksstarke Werke und Produkte entstanden, sondern auch zahlreiche Freundschaften über Nationalitäten hinweg.

Man werde sich aber nicht entmutigen lassen, sondern versuchen, „erneut tragfähige Projekte für diese gesellschaftlich unterrepräsentierte Zielgruppe aufzubauen“, so Christian Psioda.

„Wir danken den zahlreichen Teilnehmerinnen für ihr Vertrauen, den Mut, ihre Talente immer wieder zu zeigen, und die Mitgestaltung unserer Orte“, sagt Janika Barre. Ihr persönlicher Dank richtete sich auch die Mitarbeiterinnen und die Projektleiterinnen Annette Felgenhauer und Johanna Boehme.


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