Neue Kita wird entstehen

Ein Leuchtturmprojekt im Blumenthaler Zentrum geplant

Das Bild wird sich komplett ändern. Das in die Jahre gekommene Wohn- und Geschäftshaus hat ausgedient. Künftig wird hier im Ortszentrum von Blumenthal eine neue Kita entstehen. Foto: th

Artikel vom: 21.05.2024

Blumenthal (TH) – Eine neue Kita wird im Blumenthaler Zentrum entstehen. Der Beirat erteilte dem vielversprechenden Projekt grünes Licht. In der Fresenbergstraße, in unmittelbarer Nachbarschaft zur katholischen Kirchengemeinde und der örtlichen Grundschule, werden bald die Baumaschinen anrücken, um dem gesamten Gelände ein neues Bild zu verleihen. 

Noch befindet sich dort ein in die Jahre gekommenes Wohn- und Geschäftshaus. Ursprünglich florierte dort ein Kfz-Werkstattbetrieb. Mit dem Vorhaben beauftragt ist die BSB Baubetreuung und Bauträger GmbH. Geschäftsführer Tobias Warmbold stellte aus diesem Anlass gemeinsam mit seinem Partner und Planer Frank Sieber nähere Einzelheiten vor. „Wir sind mit dem Bremer Norden verwurzelt. Seit 1990 in Vegesack ansässig sind wir mit dem Bau von Kitas vertraut“, so Warmbold.

Jüngstes Projekt befindet sich in der Hindenburgstraße in Lesum, und in der Planungsphase ist eine Kita in Grohn. Weitere Schwerpunkte der Firma machen Senioren- und Studentenwohnen aus. Für die künftige Blumenthaler Kita greift das Unternehmen auf seine bewährte Bauweise zurück. So werde eine Verblendfassade mit Satteldach entstehen. Zugleich passe sich der Neubau gut in den Straßenzug ein, zentral im Stadtteil und hervorragend angebunden, wie es Warmbold betonte. 

Die Trägerschaft übernimmt die Johanniter Unfall-Hilfe. Frank Sieber, der mit den Planungen betraut ist, kennt sich nach eigenem Bekunden sehr gut in dem Einzugsgebiet aus. Insgesamt wird die Kita über zwei Vollgeschosse auf 916 Quadratmetern aufgeteilt. Das gesamte Gebäude wird barrierefrei ausgerichtet sein. Ein Lastenaufzug ist vorgesehen. Im Erdgeschoss werden die Jüngsten, die unter Dreijährigen, betreut werden.

Das gesamte Freigelände umfasst 600 Quadratmeter. Sonnensegel werden für die nötige Verschattung sorgen. Die Frage nach einer möglichen Bodenbelastung, die Holger Jahn (CDU) einwarf, konnte Sieber positiv beantworten. Es läge ein Gutachten vor, dass keinerlei Altlasten feststellen konnte. Ohnehin wird der Oberboden abgefahren und ein Mutterboden aufgetragen in einer Stärke von 30 Zentimeter. Der schmale Gehweg wird verbreitert und entsprechend dem Straßenverlauf angepasst werden. 

Ortsamtsleiter Oliver Fröhlich verwies abschließend auf den Sonnenschutz im Gebäude, der vorgesehen sei. Aufgrund der zur Verfügung stehenden Parkplätze in unmittelbarer Nähe sind keine zusätzlichen Pkw-Abstellflächen vorgesehen. Somit steht dem Projekt nichts mehr im Wege, sodass das Bauantragsverfahren nicht ins Stocken gerät und dringend benötige neue Kitaplätze entstehen.


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