Wirtschafts- und Strukturrat ist für den Ankauf der Grohner Düne durch die GEWOBA

Sozialer "Befreiungsschlag"?

Noch ist der Verkauf nicht besiegelt. SYMBOLFOTO: FR

Artikel vom: 23.12.2022

Vegesack – (FR) „Ein Wahrzeichen für verfehlte Stadtentwicklung“ ist die Grohner Düne für den Wirtschafts- und Strukturrat (WIR) Bremen-Nord. Dieser begrüßt die Initiative für einen Ankauf der Grohner Düne durch das städtische Wohnungsunternehmen GEWOBA.

„Nachdem der Einstieg der GEWOBA 2014 leider versäumt wurde, gehen wir jetzt umso mehr davon aus, dass die Möglichkeit zum Ankauf konsequent genutzt wird“, heißt es in einer Presseerklärung des Verbundes von rund 270 Betrieben des Bremer Nordens. Trotz aller Bemühungen um Integration sei die Grohner Düne nach Meinung des WIR-Vorstandes eine Großwohnanlage mit massiven Problemen und eine Belastung für Vegesack geblieben.

Der WIR sieht in der Übernahme durch die GEWOBA auch die Möglichkeit für einen sozial- und wohnungsbaupolitischen „Befreiungsschlag“. 

Derzeit und in den kommenden Jahren gibt es in Vegesack Millionenprojekte der Stadtentwicklung wie beispielweise Hartmannstift, Sedanplatz sowie Steingut- und Speicher-Quartier. Der WIR weist darauf hin, dass diese und weitere Bauprojekte neuen Wohnraum schaffen und das Potenzial für eine nachhaltige Struktur- und Stadtentwicklung in Vegesack hätten. Diese Entwicklung könne nach einem Einstieg der GEWOBA durch verbesserte Handlungsmöglichkeiten in der Grohner Düne und eine integrierte Projektentwicklung deutlich gestärkt werden.


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