Totes Krokodil in Aumund-Hammersbeck?
Diese Aufnahme soll in der Dietrich-Speckmann-Straße gemacht worden sein. Foto: Janos Gombos
Artikel vom: 23.09.2026
Aumund-Hammersbeck – (red) PETA erreichte am vergangenen Dienstag ein Hinweis zu einem mutmaßlich toten Körper eines Krokodils auf einer Erhöhung in der Diedrich-Speckmann-Straße. Ob es sich dabei um ein echtes Krokodil handelt, ist bislang unklar – jedoch geht die Tierschutzorganisation aufgrund der vorliegenden Bilder davon aus. PETA hat deshalb die zuständige Artenschutzbehörde in Bremen kontaktiert. Diese soll den Fund nun prüfen und versuchen, die für das Tier verantwortliche Person zu ermitteln. PETA fordert den Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer auf, Handel und Haltung von exotischen Tieren für Privatpersonen zu verbieten. Lediglich bestehende Haltungen sollten bis zum natürlichen Lebensende der Tiere fortgeführt werden dürfen.
Um den Fall aufzuklären, hat PETA eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur rechtskräftigen Verurteilung der Verantwortlichen führen. Wer etwas beobachtet oder anderweitig mitbekommen hat, wird gebeten, sich telefonisch unter 0711 / 8605910 oder per E-Mail zu melden – auch anonym. „Sollte es sich bei dem Fund tatsächlich um ein totes Krokodil handeln, muss dringend geklärt werden, woher das Tier stammt und wie dieses zu Tode kam“, so Monic Moll, Fachreferentin für Whistleblower-Fälle bei PETA. „Zugleich zeigt der mutmaßliche Fall die große Problematik des Handels mit wilden und potenziell gefährlichen Tieren. Viele Menschen unterschätzen die hohen Ansprüche dieser Tiere, die in Gefangenschaft nicht artgerecht gehalten werden können, und setzen sie dann häufig aus. Dennoch sind etliche von ihnen im Internet frei verkäuflich. Zum Schutz von Mensch und Tier fordern wir ein generelles Haltungs- und Verkaufsverbot von Wildtieren.“
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