Mit norddeutschem Charme und Humor
Frank Rost mit seinen schon herausgegebenen Büchern. In den kommenden Monaten gibt er einige Lesungen. Foto: as
Artikel vom: 27.08.2026
Grohn – (as) Fünf Bücher hat Frank Rost bereits herausgegeben. Die Biografie noch nicht. „Ruhige Hände waren nie mein Ding“, heißt sie. Doch der Autor, der bis zu acht Stunden am Tag schreibt, zögert. Man gebe zu viel preis von sich und der Familie, vom täglichen Leben, und man müsse mit den Namen aufpassen, erklärt er. Fünf bis sechs Monate habe er an den rund 240 Seiten geschrieben. Als er fertig war, sei ein Vakuum da gewesen. So habe er beschlossen, unter anderem Krimis zu schreiben. Hier könne er sich die Menschen aussuchen und mit Namen versehen. So ist das erste Buch entstanden: „Wer yacht hier wen?“ Es folgten „Nach dem Kalten Krieg kommt der warme Regen“, „Wer flieht, muss auch ankommen“, „Nichts klebt so wie Spachtel“ und „110 Kilo Scheine“. Weitere Manuskripte lägen vor.
Er schreibe mit sprödem, norddeutschem Charme und Humor sowie einem Augenzwinkern, in kurzen knappen Sätzen, berichtet er zu seinem Stil.
In den kommenden Monaten plant er, seine Bücher vorzustellen: am Montag, 31. August, 18 Uhr, in der Sparkasse Blumenthal, gemeinsam mit Ines Allerheiligen. Eine weitere Lesung findet am 24. September, 18 Uhr, im Kahnschifferhaus statt, am 22. Oktober, 19 Uhr, in der Blumenthaler Bücherei, am 23. Oktober, 18 Uhr, im Grohner Ratskeller, am 21. November, 11 Uhr, in der Vegesacker Stadtteilbibliothek und am 12. Januar, 19 Uhr, in der Kirche Zum Heiligen Kreuz, Werschenrege. Seine erste Lesung hat er in der Begegnungsstätte Schwanewede absolviert. In Vorbereitung nehme er das Manuskript, vergrößere die Schrift und lese sich den Text durch. Die Bücher sind, für je 15 Euro, im Buchhandel erhältlich.
Der 72-Jährige ist verheiratet, hat einen Sohn und zwei Enkelkinder. Der gelernte Industriekaufmann war unter anderem Geschäftsführer der Oberflächentechnik Nord (OTN). 2017 ist er nach 45 Berufsjahren in den Ruhestand gegangen. Ganz nach dem Titel seiner unveröffentlichten Biografie war er beispielsweise als Fußballtrainer unterwegs, hat Sportberichte geschrieben, ist als Geschäftsführer des Wohnprojekts Tauwerkquartier GmbH & Co. KG engagiert und als Landesbeauftragter der Deutschen Parkinson Vereinigung e. V.
Frank Rost, eigentlich Harald Metje, hat viele Jahre im Schiffbau gearbeitet. Rost sei sein Gegenspieler gewesen, mit dem Vornamen Frank hat er einem ehemaligen Kollegen ein Denkmal gesetzt. Seine Erfahrungen im Schiffbau verbinde er nun mit seinen Geschichten. Mehr über den Autor ist unter www.frank-rost-autor.de zu finden.
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