Neues vom Statt-Theater Vegesack
Sie bilden den neuen Vorstand des Statt-Theaters Vegesack: Jörg Aue (Technik), Anni Bulcke (Schriftführerin), Martin Mader (erster Vorsitzender), Svenja Zaepernick (zweite Vorsitzende), Paul Morton Richter (Öffentlichkeitsarbeit), Arne Buchholz (Schatzmeister) (von links). Foto: fr
Artikel vom: 22.09.2026
Vegesack – (as) Nach dem großen Erfolg von „Dracula – das Grusical“ – mit ausverkauften Vorstellungen und 1200 Besuchern – kommt wieder ein Klassiker auf die Bühne des Statt-Theaters Vegesack.
„Wir sind in den Proben zu Antigone“, berichtet Martin Mader, der seit Ende Juni Vorsitzender des Vereins ist. Das Ehrenamt hat er von Ute Schimmler übernommen, die es zuvor acht Jahre innehatte. „Ich habe Zeit und Lust, mich für das Statt-Theater zu engagieren, weil es mir am Herzen liegt. Das ist eine Möglichkeit, etwas an den Verein zurückzugeben“, erklärt Martin Mader. Die Zeiten seien nicht einfach für die Kultur; sie gerate durch Streaming und die neuen Medien insgesamt ins Hintertreffen.
Allerdings habe der Verein Zulauf, auch durch „Dracula“: Das Nachwuchsensemble verzeichne 24 Teilnehmer, der älteste sei 32 Jahre alt. „Das ist ein ganz großes Potenzial an jungen Theaterinteressierten“, freut sich der 66-Jährige.
Schwierig sei es jedoch, Probenräume und Spielorte zu bekommen: „Uns brennt jetzt die Luft, für Herbst 2027 eine Bühne zu finden, wo gespielt werden kann!“ Aktuell werde viel geprobt: Am Dienstag habe es den ersten Durchlauf von „Antigone“ gegeben. Die Premiere des Stücks ist für den 30. Oktober geplant, insgesamt gibt es acht Vorstellungen der Geschichte nach Sophokles von Roland Schimmelpfennig. Gespielt wird es in der Aula an der Oberschule Lerchenstraße.
Ab Ende November werden 14 Vorstellungen von „Peterchens Mondfahrt“ gezeigt.
Eine kleine Produktion sei für Februar, März kommenden Jahres angedacht: „Der Abschiedsbrief“. Für August kommenden Jahres sei die Wiederaufnahme von „Dracula“ mit zehn Vorstellungen geplant.
Derzeit sei der Verein im Gespräch mit Erik Roßbander von der Bremer Shakespeare Company. Angedacht seien Workshops zur Rollenfindung und Regie: „Wir brauchen eigene Regisseure“, so Martin Mader. Diese würden dann, voraussichtlich im Mai, Shakespeare-Stücke spielen.
Überhaupt lege der Verein viel Wert auf Fortbildung, beispielsweise mit einem Tanz- oder einem Gesangsworkshop; dieser mit Greta Bischoff, die das Stück „Dracula“ begleitet hat. „Wir holen uns Profis dazu, die uns besser werden lassen. Fertig ist man nie.“
Weitere Infos gibt es unter www.statt-theater-vegesack.de. Karten sind bei A. Six, Papier- und Schreibwaren, Gerhard-Rohlfs-Straße 68, erhältlich.
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