Besuch der DLRG-Rettungswache

Ehrenamtliche berichteten über ihre Arbeit am Sportparksee Grambke

Dr. Eva Högl, Senatorin für Inneres und Sport (3. von rechts), besuchte kürzlich die Rettungswache der DLRG beim  Sportparksee Grambke. Foto: as

Artikel vom: 05.08.2026

Grambke – (as) Von der Sonne war kürzlich nicht viel zu sehen, als Dr. Eva Högl, Senatorin für Inneres und Sport, die Rettungswache der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft e. V. am Sportparksee Grambke auf ihrer Sommertour besuchte. Dennoch ließ sie sich auf einer Bootsrundfahrt den See zeigen. Dieser ist 32,51 Hektar groß und 16,5 Meter tief. 2006 kam die Wache hinzu, deren 20. Bestehen Ende Mai gefeiert worden sei, so die Ehrenamtlichen. Die Station sei in der Sommersaison, vom 15. Mai bis 15. September, am Wochenende von 13 bis 18 Uhr und bei gutem Wetter auch in der Woche besetzt. „Das klappt gut, denn wir haben eine starke Jugend“, so Dr. Helga Beste, ehrenamtliche Präsidentin des Bremer Landesverbands der DLRG. Vor Ort könne man aus einem Pool von 50 bis 60 Aktiven wählen, so Marcel Löbel, Leiter Einsatz. Die Freiwilligen seien am Stand unterwegs, klebten Pflaster, sensibilisierten Kinder und Erwachsene für Gefahren oder: retten Leben, wie Philipp Postulka, Vizepräsident des Bremer Landesverbands berichtet.
Eltern kämen ihrer Aufsichtspflicht nicht nach, Rufe nach Hilfe gingen im allgemeinen Lärm unter oder die Gäste achteten nicht aufeinander. Die Badenden ignorierten die Abbruchkante, an der der See tief werde.
Zwei Mädchen, beide Nichtschwimmer, die 14-Jährige habe auf ihre kleinere Schwester aufzupassen gehabt, seien in diesem Sommer mit dem Schrecken davongekommen. Die jüngere, mit Badezeug und Schwimmflügeln, sei zu weit im See gewesen. Ihre Schwester, in Alltagskleidung, wollte sie retten und sei untergegangen. Das sei ein typisches Szenario, so Philipp Postulka, und plädiert dafür, dass die Besucherinnen und Besucher aufeinander achten sollen.
Menschen, die sich ehrenamtlich an den Aufgaben der DLRG beteiligen möchten, würden immer gesucht, nicht nur als Wache, sondern auch für Taucheinsätze oder die Schwimmausbildung, so Dr. Helga Beste. „Es gibt viele Bereiche, in die man gehen kann“, erklärt die Präsidentin.


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