Das Bad soll schöner werden

Crowdfundingkampagne ist gestartet, um neue Projekte zu realisieren

Patrick Harth, Vorstand der Volksbank Schwanewede, Yvonne Riegel, stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins Bürgerstiftung, Daniel van Ballegoy, Geschäftsführer der Bremer Bäder GmbH, Oliver Fröhlich, Fördervereinsvorsitzender und Jens Themsen, Vertriebsmanagementsleiter bei der Volksbank Bremen-Nord (von links), vor den neuen Spielgeräten.   Foto: rdr

Artikel vom: 25.08.2026

Blumenthal – (rdr) Kürzlich wurden auf dem Gelände des Freibads Blumenthal die beiden neuen Mehrzweckbeachfelder eingeweiht – auch mit Unterstützung durch Globalmittel des Blumenthaler Beirats. Nun konnte durch den Förderverein der Bürgerstiftung Blumenthal e.V. gemeinsam mit der Bremer Bäder GmbH auch der Spielbereich für die kleineren Kinder unter anderem mit Klettergerüst, Rutsche und Sandkiste aufgewertet werden. Neben den neuen Geräten auf dem Spielplatz ist es nun das Ziel der Verantwortlichen, ausreichend Gelder für ein großes Spielschiff zusammenzubekommen. Dieses soll im kommenden Jahr fertig werden. Die Spendensammlung dafür soll im Rahmen eines Crowdfundings stattfinden. Die Aktion läuft drei Monate lang bis zum 16. November dieses Jahres.

Als Kooperationspartner konnten unter dem Titel „Viele-schaffen-mehr“ die Volksbank Bremen-Nord und die Volksbank Schwanewede gewonnen werden. Beide haben sich bereiterklärt, gemeinsam die ersten 5000 Euro jeweils zu verdoppeln, so dass nach den ersten 5000 Euro bereits eine Spendensumme von 10 000 Euro verzeichnet werden kann. Ab sofort sei die Onlineplattform für Spender freigeschaltet, erklärte Jens Themsen, Leitung Vertriebsmanagement bei der Volksbank Bremen-Nord. Er sei in seiner Jugend oft im Freibad Blumenthal gewesen. „Hier passiert was auf dem Gelände.“ Patrick Harth, Vorstand der Volksbank Schwanewede, machte bezüglich der Crowd-fundingaktion deutlich: „Ein guter Start ist wichtig!“

Das Spielschiff sei das nächste Ziel, so Oliver Fröhlich, Vorsitzender des Fördervereins Bürgerstiftung. Da das Freibad auch von Einwohnern des WiN-Gebiets besucht werde, habe auch das Sozialressort signalisiert, sich an einer Umsetzung zu beteiligen. Man habe bereits das Sportprofil des Freibads gestärkt, so Daniel van Ballegoy. Der Geschäftsführer der Bremer Bäder erklärte weiter, dass man sich nun auf das Familienprofil konzentriere. „Wenn alles klappt, haben wir ein richtig, richtig gutes Bad“, sagte Daniel van Ballegoy, der sich zusätzlich ein Splash-Feld wünscht. „Dort fällt es wesentlich leichter, schwimmen zu lernen“, so Daniel van Ballegoy über die geplante Spritzzone. Die Kosten würden 150 000 bis 200 000 Euro betragen. Eine Fertigstellung sieht er bereits für die kommende Saison. „Man kann immer herkommen und Spaß haben – auch wenn das Wetter mal nicht so toll ist“, kommentiert der Geschäftsführer die Attraktionen außerhalb der Becken. Damit soll aber noch lange nicht Schluss sein. „Ideen haben wir genug.“

Ein positives Fazit kann Daniel van Ballegoy schon jetzt ziehen. Im vergangenen Jahr hätten um die 20 000 Besucher die Schwimmstätte aufgesucht. In dieser Saison sei die Zahl schon über 30 000 geklettert. 

Wer die Attraktivierung des Freibads unterstützen möchte, findet unter buergerstiftung-blumenthal.de einen Hinweis. Beträge können auch über www.viele-schaffen-mehr.de/projekte/freibadblumenthal gespendet werden.


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