Wird vor der Kita gerast?
Vor der Kita Reepschlägerstraße in Rönnebeck würde häufig das zulässige Tempolimit von 30 Stundenkilometern nicht eingehalten werden. Darauf verweist ein Bürgerantrag, der sich für das Aufstellen einer Messtafel ausspricht. Foto: th
Artikel vom: 20.07.2026
Rönnebeck – (th) Wird in der Reepschlägerstraße das Tempolimit nicht eingehalten? Wird in dem Abschnitt vor der Kita gerast? Mit dieser Thematik beschäftigte sich kürzlich der Beirat Blumenthal. Dafür lag ein gemeinsamer Antrag des Kinder- und Familienzentrums und des Blumenthalers Thorsten Siemer vor.
In dem Schreiben kommt zum Ausdruck, dass in dem Straßenzug die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern regelmäßig überschritten würde, eine Gefahr für die Kinder der Einrichtung, aber auch für die Grundschulkinder, die diesen Bereich passieren müssen. Um die Situation zu entschärfen, plädieren die Antragsteller für die Installation von Geschwindigkeitsmesstafeln. Dafür wäre zunächst eine Testphase über einen Zeitraum von drei Monaten eine Möglichkeit, um die Wirksamkeit der Maßnahme zu prüfen. Sofern es zu einer deutlichen Verbesserung beiträgt, wünscht man sich eine dauerhafte Installation einer derartigen Anlage.
Da sich die Anfragen und Anträge für Messtafeln häufen, einigte sich der Beirat darauf, das Anliegen zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu prüfen. Doch zunächst wird die Polizei in Blumenthal die Situation vor Ort näher in Augenschein nehmen. In diesem Zusammenhang schlug Ortsamtsleiter Oliver Fröhlich vor, in Erwägung zu ziehen, zusätzliche Tafeln von den Globalmitteln des Beirats anzuschaffen.
Als ein größeres Ärgernis bahnt sich die Halteverbotsregelung in der Lüder-Clüver-Straße an. Einzelne Anwohner bezeichneten den Schritt als vorschnelles Handeln des Ordnungsamtes. Jetzt würde das Parken geahndet, obwohl es immer verboten gewesen ist, so lässt sich die neueste Entwicklung beschreiben. Inzwischen wüsste man nicht mehr, wo man sein Auto abstellen könnte. Da half es wenig, auf den schmalen Straßenzug zu verweisen, der es größeren Fahrzeugen schwer mache, sich durch das Nadelöhr zu zwängen. Dazu zählen in ersten Linie Rettungs- und Entsorgungsfahrzeuge.
In einem Bürgerantrag plädieren zahlreiche Anwohner für ein einseitiges aufgesetztes Parken, da die Fahrbahnbreite nicht ausreiche und die Gehwege die Möglichkeit an einigen Stellen hergeben würden. Auf einer beigefügten Unterschriftenliste sprechen sich 31 betroffene Bürger dafür aus. Ortsamtsleiter Fröhlich blieb nichts anderes übrig, als auf umliegende Parkplätze zu verweisen. Zugleich räumte er ein, dass die neue Regel zu überraschend kam, ohne rechtzeitig die betroffenen Anwohner mit einzubeziehen.
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