Sportanlage soll weiterentwickelt werden
Geht es nach den Wünschen des Beirates Blumenthal, soll die Bezirkssportanlage Blumenthal zu einem Sport- und Gesundheitspark saniert und erweitert werden. Foto: th
Artikel vom: 06.01.2026
Blumenthal – (th) Einstimmig spricht sich der Beirat Blumenthal für die Weiterentwicklung der Bezirkssportanlage Burgwall aus. Als Grundlage dient eine detaillierte Planung, die dem Ausschuss für Gesundheit, Senioren und Sport vorgestellt wurde. Ausdrücklich unterstützt das Stadtteilgremium die Bemühungen, entsprechende Fördermittel einzuwerben. Hans-Gerd Thormeier (CDU), Sprecher des Beirates, hatte die Beschlussvorlage eingereicht, um für die Maßnahme, die vom Blumenthaler TV und vielen Bürgerinnen und Bürgern getragen wird, voranzubringen. Sollten für die Interessenbekundung für die „Sportmilliarde“ lediglich nur Teilbeträge bewilligt werden, die für das Gesamtkonzept nicht ausreichen, wird der Beirat einen neuen Beschluss fassen. Er soll bewirken, dass der Antragsteller auf die zuständigen politischen Gremien und beteiligten Vereine zugeht, um zu klären, welche Maßnahmen aus der Gesamtkonzeption sich im Rahmen der zugesagten finanziellen Mittel umsetzen lassen. Ferner müssen die Vorhaben, die nicht bewilligt werden, nach weiteren Fördermöglichkeiten neu geprüft und bewertet werden.
Der verabschiedete Beiratsbeschluss unterstrich in seiner Fußnote zugleich das umfangreiche Engagement und die ehrenamtlich geleistete Arbeit für das Projekt. Die Pläne, das Burgwallstadion zu einem Sport- und Gesundheitspark umzubauen und neu zu gestalten, würde nicht nur dem Blumenthaler SV, sondern auch weiteren Vereinen, Schulen, Kitas und Bewohnern aus der Region zugutekommen.
Während im Gespräch sei, dem Verein eine neue Kunstrasenfläche und eine Drei-Feld-Halle zu bewilligen, läge bislang keine Zusage für eine neue Tribüne vor. Bürgermeister Andreas Bovenschulte hatte kürzlich auf einer Bürgerversammlung in der „Egge“ mitgeteilt, dass man prüfen müsse, ob dafür Gelder aus dem Sondervermögen zur Verfügung gestellt werden könnten. Nur in dieser Frage gebe es weitere Mitbewerber, die finanzielle Förderungen für ihre Sportanlagen beanspruchen.
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