Zweite Auflage von „LUX Freilicht“

Thema: „Natürlich Mensch – der Mensch in der Natur“

Der Film „Der Atem des Meeres“ wird am Samstag, 27. Juli, 20 Uhr, bei Tura Bremen e. V. gezeigt. Alle Filme können kostenlos geschaut werden.Foto: Copyright Windmill Film

Artikel vom: 04.06.2024

BREMEN-NORD – (AS) „Das Kino kommt zu uns“, freute sich Stefan Villena-Kirschner, Abteilungsleiter von Tura Kanusport e. V. in Lesum. Bereits zum zweiten Mal haben die Arbeitnehmerkammer Bremen und die Wirtschaftsförderung (WFB) Bremen ein Freiluft-Kino-Event im Norden der Hansestadt organisiert. Dieses Mal geht es um das Thema „Natürlich Mensch – der Mensch in der Natur“. Sieben Filme werden an sechs Stätten von Burglesum bis Blumenthal gezeigt. „Die Akteure vor Ort bringen ihr Umfeld ein“, so Jörg Hein, Kulturreferent der Arbeitnehmerkammer. Er stellte die Filme vor: Los geht es bei Schloss Schönebeck, Im Dorfe 3 - 5, das in diesem Jahr neu dabei ist. Vorgeführt wird am Donnerstag, 6. Juni, 19 Uhr, „Moby Dick“ von 1956; ein Filmklassiker. Hier gebe es einen Bezug zur Sammlung im Schloss: Von Vegesack aus starteten früher die Walfänger. Ihre Werkzeuge sind vor Ort zu besichtigen.

Auf Burg Blomendal, Auestraße 9A, gibt es den einzigen Termin mit Livemusik: am Donnerstag, 13. Juni, 19 Uhr. Zu sehen ist das „LUX Spezial“ namens „Koyaanisqatsi“ von 1982. Hier stünden sich in einem „Bilderrausch“ der „Technologiewahn“ und tolle Panorama- und Landschaftsaufnahmen gegenüber. Der Titel des Films gehe auf das Hopi-Wort für „Leben aus dem Gleichgewicht“ zurück. Die Musikerin Julia Vera Rodatz spiele von ihr extra für den Abend zusammengestellte Filmmusik.

Der nächste Termin ist am Donnerstag, 18. Juli, 19 Uhr, bei der Stiftung Friedehorst, vor der Holzkirche. Im Programm steht „Plastic Fantastik“, „ein aktueller Dokumentarfilm von 2023“, so Jörg Hein. Im Fokus seien die Themen Müll und Klimaproblematik, mit denen sich auch Friedehorst beschäftige. Aufgezeigt würden konträre Positionen und Akteure, wie die Wissenschaftsseite und die Lobbyseite der Petrochemie. Im Kanu-Club Rönnebeck, Bürgermeister-Dehnkamp-Straße 26, wird am Samstag, 20. Juli, 20 Uhr, die Extrem-Sportlerinnen-Biografie „Wild Water“ über Nouria Newmann – von 2022 – gezeigt. Sie setze sich der Gewalt der Natur aus, was eine gewissenFaszination habe, so Wassersportler Stefan Villena-Kirschner. In den Vereinen müsse thematisiert werden, wie unterschiedlich Männer und Frauen mit Gefahrensituationen umgehen. Beim Film „Die Zähmung der Bäume“ werde zu sehen sein, wie ein reicher Mann ins Ökosystem eingreift. Der Film von 2020 wird am Donnerstag, 25. Juli, 19 Uhr, vor Haus Kränholm, Auf dem Hohen Ufer 35, vorgeführt.

Bei Tura, Am Lesumhafen 24/26, wird am Samstag, 27. Juli, 20 Uhr, das Wattenmeer betrachtet. Der „facettenreiche Dokumentarfilm“ „Der Atem des Meeres“ ist von 2020. „Das Wattenmeer ist ein faszinierender Naturraum, der vor unserer Haustür liegt“, sagte Stefan Villena-Kirschner.

Zuvor können Interessierte an einer ADFC Bikepacking-Tour teilnehmen. „Auf dem TURA-Gelände an der Lesum erwartet die Radler ein Kennenlern-Programm“, erklärte Elvira Krol, Projektleiterin des Freizeit- und Naherholungskonzeptes Bremen-Nord „FUNK“ bei der WFB. Infos dazu folgen.

Ein Highlight zum Abschluss, in Kooperation mit der Schwedischen Botschaft, Berlin, gibt es am Donnerstag, 1. August, 19 Uhr, wieder bei Haus Kränholm: „Historjá – Stygn för Sapmi/Stitches or Sapmi“. Hier gehe es um die indigene Minderheit der Samen und den Klimawandel. In ihrer arktischen Umgebung müssten sie damit umgehen, er wirke sich beispielsweise auf die Rentierhaltung aus.

„Wir freuen uns sehr über das Engagement aller Beteiligten!“, so Elvira Krol. Nordbremer und Gäste aus der Region könnten nun sieben vielfältige Filmabende genießen. „Die naturnahen Kulissen an Weser, Lesum und im Grünen sind der ideale Schauplatz für unser Open-Air Kino Reihe ‚LUX Freilicht‘.“


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