Krieg gegen die Ukraine

Frieden ist nicht selbstverständlich

Artikel vom: 27.04.2022

In der heutigen 4000. Ausgabe der Wochenzeitung Das BLV haben wir viele Gedanken und Wünsche unserer Leserinnen und Leser zum Thema Frieden veröffentlicht. Weitere werden auf unserer Homepage www.das-blv.de folgen. 

Eigentlich kann es gar nicht genug gute Gründe für Frieden in der Welt geben. Sollte man meinen. Ein Leben ohne Krieg, der uns direkt bedroht, erschien lange selbstverständlich. Nun belehren uns die Ereignisse in der Ukraine eines Besseren. Grauenvoll, brutal, widerlich – es gibt kein Adjektiv, das annährend beschreibt, was Menschen dort anderen Menschen antun. 

Hierzulande wird nun diskutiert, ob Deutschland schwere Waffen an die Ukraine liefern soll oder nicht. Gegner einer solchen Forderung argumentieren oftmals mit der Gefahr eines Dritten Weltkriegs, der ausgelöst werden könnte. Befürworter wollen nicht tatenlos sein. Mittlerweile scheint die Regierungsampel diesbezüglich aber auf grün zu stehen. Bloß was ist richtig und was falsch?!  Wer will bei dem von Wladimir Putin geführten Krieg ernsthaft voraussagen, was der Kreml-Despot als nächstes tun wird?! 

Was übrigens auch schrecklich anmaßend wirkt, sind die politischen Ränkespiele in Kriegszeiten. Die Opposition hat die Gelegenheit genutzt, auf Kanzler Olaf Scholz und dessen SPD einzudreschen. Die Sozialdemokraten hingegen sind in der Frage um schwere Waffen zeitweise gefühlt links an den Grünen vorbeigezogen. Was Scholz betrifft sind Pragmatismus und eine klare Haltung gefragt. Der Bundeskanzler ist schließlich Chef der Regierung. Und der erinnert gerade etwas an den politisch blass gebliebenen Bremer  Ex-Bürgermeister Carsten Sieling.


Von Regina Drieling

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