(Plastik-)Müll

Weltweite Kraftanstrengung

Artikel vom: 22.06.2022

Heutzutage sind wegen der noch immer anhaltenden Corona-Pandemie vielerorts FFP2-Masken Pflicht. Doch wie werden sie richtig entsorgt? Um es vorwegzunehmen: in der Restabfalltonne. Einige schmeißen sie einfach in die Natur, wo sie für die Umwelt, insbesondere Tiere, gefährlich werden können. Werden die Masken über die Flüsse ins Meer gespült, zersetzt sich das Material zu Mikroplastik, das von Meereslebewesen aufgenommen wird.
FFP2-Masken sind nur ein kleiner Teil des Übels. Das Alfred-Wegener-Institut (AWI), Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, hat unter dem Titel „Die ‚Plastifizierung‘ des Ozeans“ eine Pressemitteilung zu einer Studie der Umweltschutzorganisation WWF (World Wide Fund For Nature) veröffentlicht. Untersucht wurden die „Auswirkungen von Plastikmüll auf Arten und Ökosysteme des Ozeans“.
Erschreckend: 19 bis 23 Millionen Tonnen Plastikmüll landen laut AWI pro Jahr in den Meeren, das entspreche fast zwei Lkw-Ladungen pro Minute! Bei diesen Zahlen ist es leicht vorstellbar, wie das dem Lebensraum von Seevögeln, Meeresschildkröten, Fischen, Krebsen und anderen Tieren sowie Mangrovenwäldern oder Korallenriffen zusetzt.
Nun soll ein globaler Vertrag verhandelt werden, um die Verschmutzung der Meere bis 2030 zu stoppen.
Zusätzlich bedarf es einer weltweiten Kraftanstrengung aller Menschen unter Einbindung der Industrie, um die Plastikflut einzudämmen. Schließlich geht es um unseren Lebensraum und um den von allem, was um uns herum kreucht und fleucht. Es ist Zeit, bei jedem Stück Plastik abzuwägen, ob es wirklich gebraucht wird!


Redakteurin Antje Spitzner

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