Fehler

Vor Wut nicht das Schöne verpassen

Artikel vom: 15.04.2020

„Du bist großartig! Du bist einzigartig! Aber nicht perfekt!“, sagt mein Wochenkalender derzeit. Und damit hat er leider recht – was ich mir nach dem ersten Schock eingestehen musste. Sich irren und Fehler machen, ist ein ganz normales menschliches Verhalten. Und der, der sagt, ihm sei es noch nie so ergangen, den gibt es nicht, würde ich sagen.
Ich selbst mache jeden Tag Fehler – wenn auch meistens nur kleine, wie vergessen, die Blumen zu gießen. Und ich beobachte jeden Tag Menschen, wie sie Fehler begehen. Man vergisst, jemanden anzurufen, obwohl man es versprochen hat. Man nimmt einem anderen Verkehrsteilnehmer versehentlich die Vorfahrt. Man besetzt den Parkplatz einer anderen Person. Der Hund stibitzt die Nudeln, weil man sie unbeaufsichtigt stehen lassen hat. Man löscht eine wichtige Datei unwiderruflich auf dem Computer. Und noch vieles mehr. Es gibt eine Reihe von Dingen, die täglich schieflaufen können. Manche sind harmlos, bei anderen hatte man Glück und selten kann dadurch etwas Schlimmes passieren.
Was aber wichtig ist, ist wie wir mit Fehlern umgehen – seien es unsere eigenen oder die einer anderen Person. Es gibt diese Menschen, die sofort zu schimpfen beginnen, obzöne Gesten machen oder sogar handgreiflich werden.   Manche machen sich auch Vorwürfe. Es gibt aber auch solche, die die Sache ein weniger entspannter entgegen sehen, da es ihnen vielleicht auch hätte passieren können. Klar kann man schnell mal wütend werden, doch gibt es im Leben viel schönere und wichtigere Dinge, denen man seine Zeit widmen sollte, als stundenlang wütend vor sich hinzuschimpfen, weil die Bestellung verwechselt oder die Verabredung vergessen wurde. Einmal kurz den Wutball werfen und schimpfen. Und dann sollte man wieder auf das Gute im Leben schauen, das es hoffentlich gibt!


Redakteurin Nadine Döring

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