„Der schöne Bremer Norden“
Wenn von weitem der Kirchturm von St. Martini grüßt und Dr. Manfredt Schmidt mit seiner Frau Maren über die blaue Brücke über die Lesum fährt, weiß er: „Wir sind zu Hause“.Foto: as
Artikel vom: 12.08.2026
Vegesack – (as) Malerische Aquarellbilder aus der Region sind derzeit in der ersten Etage des Stadthauses, Gerhard-Rohlfs-Straße 62, zu sehen. Dr. Manfred Schmidt stellt im Rahmen der Reihe „Kunst & Wissenschaft“ von Cynthia Bolen-Nieland seine Werke mit dem Titel „Der schöne Bremer Norden“ aus.
Der Wahlbremer war Lehrer an der Egge in Blumenthal. Nach seiner Pensionierung 2004 habe er ausprobiert, „was gut tut und Spaß bringt; was ich kann“, beispielsweise das literarische Schreiben oder ein Seniorenstudium, Fachrichtung Archäologie, bis er zum Zeichnen und dann zum Malen kam.
„Ich male das, was mich anregt“, zur Zeit beispielsweise Roboter – ein gesellschaftskritisches Thema. Aber eben auch Motive von hier: den Utkiek, die Grohner Dühne, den Vegesacker Bahnhof. Nachdem er 1974 nach Bremen-Nord gezogen ist und sich im Beruf eingelebt hatte, habe er die Gegend erkundet: die Weser, den Knoops Park, das Overbeck-Museum, berichtet der 87-Jährige. Seine Frau, die Autorin Maren Schmidt, sei seine wichtigste – auch kritische – Beraterin: „Sie lobt mich und macht mir Mut.“
Die Ausstellung ist bis zum 20. August zu sehen. Ab dem 21. November stellt er im Lichthof Kunstfabrik aus.
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