Bürgermeister am Drumset

Dr. Andreas Bovenschulte besuchte Schulworkshop der Musikwerkstatt Bremen

Das Medieninteresse an dem ganz schön gekonnt Schlagzeug spielenden Bürgermeister war groß. Foto: AS

Artikel vom: 27.02.2022

Grohn – (AS) Was haben Katzen und Drumsets (Schlagzeuge) gemeinsam? Beide geben den Rhythmus an. Im Fall der Fellnasen beim Beatboxen, wobei der Mund das Schlagzeug ersetzt. Und so wird beispielsweise aus den Konsonanten der „Papakatze“ der Beat „PPKT“.

Als Gehirnanker entpuppt sich auch die „Pizzakatze“, die sich beim Beatboxen in „PZKZ“ verwandelt. Gern ausprobieren!
Das und mehr erfuhren die Besucher des Schulworkshops „Drumset für alle!“, zu denen Schülerinnen und Schüler der Klasse 3d der Grundschule am Wasser sowie Bürgermeister und Kultursenator Dr. Andreas Bovenschulte gehörten. Er klatschte, stampfte und beatboxte im Kreis der Kinder die Rhythmen mit, die David Gutfleisch von der Musikwerkstatt Bremen der Bremer Philharmoniker seinem Publikum vorgab. Am Ende der Performance ließ er sich nicht lange an das Drumset bitten und überzeugte das kleine und große Publikum von seinen musikalischen Qualitäten. Richtig viel Schlagzeug helfe weiter im Leben, meinte er.
Da das Drumset das von den Landesmusikräten der Bundesländer gewählte Instrument des Jahres 2022 ist, biete die Musikwerkstatt dieses Format übers Jahr in 30 Workshopstunden an zehn Schulen in Bremen an, so Projektleiter Marko Gartelmann. (wir berichteten.) Unterstützt, beziehungsweise finanziert, werde das vom Landesmusikrat Bremen.
Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte, der die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen hat, fand es wichtig, dass in Schulen heute solche Projekte stattfinden. Er dankte den Bremer Philharmonikern, dem Landesmusikrat und der Schule, die das Profil Englisch und Musik habe. „Hier sieht man wieder einmal das schöne, verbindende Element der Musik, durch das man sich über Grenzen hinweg verständigen kann. Das den jungen Menschen nahezubringen, ist ein wertvoller Beitrag, eine sinnvolle Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft“, so der Bürgermeister, der selbst über Banderfahrung verfügt, in einer abschließenden Presseerklärung.


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