Sozialstation Ritterhude stellt sich vor

Einrichtung in der Hammegemeinde lädt am 5. November zum Tag der offenen Tür ein

Am 5. November besteht die Möglichkeit, anlässlich eines Tags der offenen Tür, die Einrichtung näher kennenzulernen. Dazu laden Geschäftsführer Klaus Reiners, Pflegedienstleiterin Jolanta Tuszynski und Bürgermeister Jürgen Kuck (von links) ein. Foto: th

Artikel vom: 03.11.2026

Ritterhude – (th) Man kann durchaus von einer Erfolgsgeschichte sprechen. Die Rede ist von der Sozialstation in Ritterhude, die sich als eine wichtige verlässliche Adresse für die häusliche Krankenpflege erweist. In dem ortsprägenden Gebäude präsentiert sie sich an der Riesstraße 53 als eine moderne Einrichtung, mit neuem Logo und aktuellen Farben, um eine Zugehörigkeit zur Gemeinde zu verdeutlichen. 

Am Donnerstag, 5. November wird die Einrichtung zu einem „Tag der offenen Tür“ einladen. Es besteht die Möglichkeit, das Haus in der Riesstraße 53 näher kennenzulernen und mit dem Team ins Gespräch zu kommen. Im persönlichen Austausch lässt sich ein Bild von der ambulanten Versorgung gewinnen. Dafür ist im Zeitraum von 11 bis 16 Uhr Zeit und Gelegenheit. Es gibt wertvolle Tipps zur häuslichen Krankenpflege und weiteren Hilfsangeboten. Denn die Sozialstation versteht sich als ein verlässlicher Partner für ambulante Pflege und Betreuung. Auf die Weise können Menschen ihr Leben weitestgehend selbstbestimmt in ihrem gewohnten Wohnumfeld frei gestalten. Mit viel Einfühlungsvermögen und Fachkompetenz leistet die Sozialstation wertvolle Hilfe. 

Dabei richtet sich das Team in liebevoller pflegerischer Weise nach den persönlichen Bedürfnissen und Wünschen. Zugleich ist es eine wertvolle Entlastung für Angehörige, die täglich mit den vielfältigen anfallenden Arbeiten bei der Pflege und im Haushalt ihrer Angehörigen betraut sind. Die medizinische Behandlungspflege reicht von der Medikamentengabe, dem Verabreichen von Injektionen, Kontrolle des Blutzuckers, Wundverbänden, Infusionen, Hilfen beim An- und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen bis zur Palliativpflege in der letzten Lebensphase. Das Einzugsgebiet der Sozialstation reicht von Ritterhude und seinen Ortsteilen bis nach Scharmbeckstotel, Lesum und Burgdamm. 35 Jahre ist es her, als die Gemeinde beschloss, die Einrichtung an der Riesstraße weiterzuführen, wo sich in den Räumlichkeiten ursprünglich eine Poststelle befand.  

„Ich kann mich nicht daran erinnern, dass wir die Sozialstation finanziell unterstützen mussten“, zieht Bürgermeister Jürgen Kuck ein positives Resümee über die geleistete Arbeit, die einen hohen Qualitätsstandard aufweist. Die Anfänge wurden gemeinsam mit der Diakonie absolviert. Dafür standen Gemeindeschwestern engagiert zur Seite. Im Februar 1999 fiel der Startschuss mit sechs Mitarbeiterinnen. Unter der Leitung von Jochen Sparr wurde der Schritt in die Selbstständigkeit unternommen. Inzwischen ist die Zahl der Mitarbeiter auf 30 angewachsen. Seit 2019 liegt die Verantwortung für die Geschäftsführung in den Händen von Klaus Reiners, während Jolanta Tuszynski die Pflegedienstleitung ausübt. 

„Wir haben uns stets weiterentwickelt. Heute ist die Digitalisierung kein Fremdwort mehr“, so Klaus Reiners, der bereits seit seiner Ausbildungszeit mit der Sozialstation eng verbunden ist. Die fachliche Einführung erfolgte durch Jochen Sparr. Im Rahmen der bestehenden Partnerschaft mit der Stadt Sztum in Polen leistete die Sozialstation eine wertvolle Hilfe für den dortigen Aufbau der „Herzensgabe“, vergleichbar mit der Einrichtung in Ritterhude. Es wurden medizinische Hilfsgeräte sowie Betten und Rollstühle gespendet.  


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