Mitgliederzahl wächst stetig
Der Vorstand der IRB setzt sich aus Paul Justus Reese, Simone Schröter, Axel Schäfer und Seda Uzun zusammen. Foto: th
Artikel vom: 11.06.2026
Ritterhude (th) – Die Interessengemeinschaft Ritterhuder Betriebe e.V. (IRB) setzt ihren positiven Aufwärtstrend fort. Insgesamt 14 neue Mitglieder verzeichnet aktuell der Verband gegenüber acht Austritten, so dass sich die Gesamtzahl inzwischen auf 105 Betrieben beläuft. Vorsitzende Simone Schröter verwies in ihrer Begrüßungsansprache im Café „Déjà-vu“ auf die Aktivitäten, die zu den Schwerpunkten zählen werden.
Dabei stehen regelmäßige Firmenbesuche aus den Bereichen Dienstleistung und Handwerk auf der Tagesordnung. Dabei gibt es eine gute Kooperation mit dem Bürgermeister Jürgen Kuck und dem Wirtschaftsförderer Marc von Leesen. Zum Auftakt des Hammefestes ist ein Treffen vor der „Reblaus“ geplant, und zum Jahresauftakt findet gemeinsam mit der Gemeinde ein Neujahrsempfang im Hamme Forum statt. Axel Schäfer, zweiter Vorsitzender, verwies auf ein zentrales Ziel der IRB, das gesellschaftliche Leben zu vernetzen. Er konnte sich damit durchsetzen, dass die Mitgliedsbeiträge erhöht werden müssen. Trotz solider Kassenführung, die Susanne Beinert-Hoffmann ausdrücklich lobte, wird die IRB ein sicheres finanzielles Polster benötigen, um alle erforderlichen Ausgaben zu stemmen. Nachdem der monatliche Betrag von 16 Euro 20 Jahre unverändert geblieben ist, werden ab dem 1. Januar 2017 insgesamt 20 Euro fällig werden. Für Tochter- beziehungsweise Partnerbetriebe werden künftig zehn Euro erhoben.
Die erforderlichen Wahlen zum Vorstand ergaben für Paul Justus Reese ein klares Votum. Einstimmig wurde der Architekt für den Bereich Marketing in seinem Amt bestätigt. Eine Reihe von Terminen kündigte Simone Schröter an. Aufgrund der bevorstehenden Kommunalwahlen am 13. September lädt die IRB am 11. August zu einer Podiumdiskussion in das Hamme Forum ein, damit die Kandidaten für das Bürgermeister- und Landratsamt sich vorstellen und Fragen beantworten. In Verbindung mit dem Hammefest wird am ersten Septemberwochenende wieder ein verkaufsoffener Sonntag stattfinden. In diesem Zusammenhang ging Simone Schröter erneut auf das „Heimatshoppen“ ein. Damit soll bezweckt werden, vor Ort einzukaufen, auch die örtliche Gastronomie zu nutzen und Dienstleistungsbetriebe. Auch die Reihe „Dinner mit Dialog“ wird fortgesetzt.
Zuvor gibt es am 12. Juni einen großen Grund zur Freude, wenn die neue Schlossbrücke freigegeben wird. Nach Schröters Worten sei alles nach Plan verlaufen. Die IRB befindet sich noch in der Planungsphase, den Tag und den Anlass zu verschönern. Fest stehe, dass es ein sehr gutes Bauwerk geworden sei, das zusätzlich verbreitert worden ist. Ab November startet der Abriss und Neubau der Dammbrücke, mit deren Fertigstellung im Juni 2028 gerechnet werden kann. Einschränkungen wird es auch weiterhin mit der Querung der Bahn geben, wenn der Bahnübergang ertüchtigt wird. Ferner wird es zu weiteren Zugausfällen kommen für eine Dauer von fünf Monaten in der zweiten Jahreshälfte 2027. „Danach wird alles besser“, so Simone Schröter positiv gestimmt. Unklar bleibt noch, wie es mit der Neutrassierung der B 74 weitergehen wird. Dabei handelt es sich um eine West- oder Ostvariante. Es würde jedoch zu größeren Einschnitten in der Naturlandschaft kommen. Nach dem Stand der Dinge müsste die Brücke über die Wümme verbreitert werden und der Kreuzungsbereich nach Ritterhude umgebaut werden.
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