Architekten-Arbeiten werden gezeigt
Das Blumenthaler Rathaus soll zum Quartierszentrum entwickelt werden.Foto: Archiv
Artikel vom: 13.09.2026
Blumenthal – (rdr) Es ist gut zwei Jahre her, da besuchten der SPD-Bundestagsabgeordnete Uwe Schmidt, die damalige Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Klara Geywitz, und Bremens Bausenatorin Özlem Ünsal das Blumenthaler Rathaus.
Sechs Millionen Euro vom BUND
Klara Geywitz überraschte damals damit, dass der Bund für die Umgestaltung des denkmalgeschützten Gebäudes sechs Millionen Euro bereitstellt. Die Mittel stammen aus dem bundesweiten Förderprogramm Nationale Projekte. Geplant ist im Rahmen des Integrierten Entwicklungskonzepts Blumenthal eine Umgestaltung zum Quartiershaus.
Dort sollen öffentliche Dienstleistungen angeboten werden. Unter anderem Polizei und Ordnungsdienst, das Ortsamt, das Quartiersmanagement sowie die Bibliothek und weitere Akteure sollen im Herzen von Blumenthal einziehen. Das Vorhaben gehöre zu den Schlüsselmaßnahmen des Integrierten Entwicklungskonzeptes Blumenthal, heißt es aus dem Haus der Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung. Geplant ist, das Bestandsgebäude durch einen weiteren Baustein mit etwa 1700 Quadratmetern Bruttogeschossfläche zu ergänzen. Um die Zielvorgaben umzusetzen, wurde ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben worden.
Arbeiten von 15 Büros werden präsentiert
Von den 122 Büros, die sich beworben haben, wurden 15 Büro zur Teilnahme zugelassen. Am kommenden Mittwoch, 16. September, 16 bis 20 Uhr, wird eine öffentliche Ausstellung aller eingereichten Arbeiten im Rathaus, Landrat-Christian-Straße 113, präsentiert. Die eingereichten Arbeiten können so von der Öffentlichkeit – unter Wahrung der zu bescheinigenden Verschwiegenheit – eingesehen und schriftlich kommentiert werden. Es werden Fachleute, unter anderem von Immobilien Bremen, zugegen sein, um mögliche Fragen zu beantworten. Am Folgetag werden die Arbeiten von einer Jury in einer nichtöffentlichen Sitzung bewertet. Den Experten werden dann die schriftlich formulierten Kommentare der Bürgerinnen und Bürger vorgelesen.
Fachjury bewertet die Entwürfe
Alle Arbeiten der Architektubüros können auch noch in der Ziet 5. bis 30. Oktober im Foyer der Baubehörde, Contrescarpe 72, eingesehen werden. Selbiges gilt für das Protokoll der Fachjury. In der Zeit vom 26. Oktober bis 10. November werden zudem die drei bestplatzierten Arbeiten im Foyer der Sparkasse Blumenthal, Landrat-Christians-Straße 82-86, präsentiert. Dort sind sie zu den Öffnungszeiten zu sehen „Für die interessierte Öffentlichkeit sollten diese Angebote umfassende Gelegenheiten bieten, sich über die Ergebnisse des hochbaulichen Wettbewerbs zum Rathaus Blumenthal zu informieren“, heißt es aus dem Ressort der zuständigen Senatorin.
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