Tropenparadies Mauritius

„Die Fernwehmacher“ Silke Schranz und Christian Wüstenberg stellen ihren neuen Film vor

Der Berg Le Morne Brabant gehört zum UNESCO-Welterbe. Er ist 556 Meter hoch und liegt auf einer Halbinsel im Südwesten von Mauritius. Früher galt er als Zufluchtsort für Sklaven. Foto: Comfilm.de

Artikel vom: 01.10.2024

Region – Nach ihren Kino-erfolgen „Die Nordsee von oben“ und „Südafrika – Der Kinofilm“ präsentieren die Filmemacher Silke Schranz und Christian Wüstenberg aktuell deutschlandweit ihren neuesten Reisefilm erstmals mit Live-Kommentar: „Mauritius – Die Fernwehmacher unterwegs im Tropenparadies“.

Zu erleben sind sie mit ihrem Film am Donnerstag, 3. Oktober, 15 Uhr, im Filmpalast Schwanewede, Am Markt 54, und um 20 Uhr, im Bremer Filmkunst Theater Schauburg, Vor dem Steintor 114.

Hier kommentieren sie live ihr Werk, für das die unabhänigen Filmemacher von Comfilm ein halbes Jahr auf der Tropeninsel Mauritius verbracht haben. „Unser Ziel war es, die Essenz von Mauritius auf die große Kinoleinwand zu bringen - nicht nur die majestätische Natur und die malerischen Strände, sondern auch die kulturelle Vielfalt und die warmherzigen Begegnungen mit den Menschen auf Mauritius“, sagt Silke Schranz. „Es war für uns eine intensive Reise, die es uns ermöglicht hat, die Schönheit und Vielfalt dieser Insel zu erleben und mit unseren Kameras einzufangen“, schwärmt Christian Wüstenberg.

Das BLV: Wie sind Sie auf die Idee gekommen, Mauritius zu porträtieren? 

Bei unseren Reisezielen lassen wir uns gerne inspirieren. Bei Mauritius was es ein Freund, der dort Urlaub gemacht hat. Er hat uns jeden Tag einen kurzen Reisebericht per Mail gesendet. Seine Geschichten, Erlebnisse und die Beschreibungen der tropischen Natur haben uns so sehr begeistert, dass wir Lust bekommen haben, über Mauritius einen Film für die große Kinoleinwand zu drehen. 

Was war Ihr erster Eindruck, als Sie aus dem Flugzeug gestiegen sind? 

Der erste Eindruck war: Wir sind hier im Tropenparadies gelandet! Obwohl Mauritius nur rund 60 Kilometer lang und 45 Kilometer breit ist, ist die Insel unglaublich abwechslungsreich: Es gibt nicht nur die bekannten kilometerlangen Traumstrände, sondern auch schroffe Berglandschaften, erloschene Vulkane, wunderschöne Wasserfälle in deren Pools man baden kann, einen Nationalpark mit tropischem Urwald, bunten Vögeln, exotischen Schmetterlingen und herrlichen Wanderwegen. Nahezu die komplette Insel ist von einem Korallenriff umschlossen.

Wir können direkt vom Strand aus losschwimmen und schnorcheln oder tauchen zusammen mit Rochen, Riffhaien, Fischschwärmen und sogar mit Delphinen. 

Welche Aufnahmen waren besonders kompliziert? 

Wir sind Fans von Luftaufnahmen, daher haben wir damals „Die Nordsee von oben“ ins Kino gebracht. Der Perspektivwechsel bringt oft Dinge zum Vorschein, die man auf Augenhöhe nicht wahrnimmt. Auch auf Mauritius hatten wir eine Drohne dabei. Wegen starker Winde war es für uns besonders herausfordernd, einen Kletterer filmisch zu begleiten, der den wohl außergewöhnlichsten Aussichtspunkt der Welt, den Pieter Both Berg, bestiegen hat. 

Was war das schönste Erlebnis während der Drehzeit? 

Das Schönste und Faszinierendste an der Insel ist für uns, dass die Menschen aus den verschiedensten Teilen der Welt auf Mauritius friedlich zusammenleben. Mauritius war vor seiner Entdeckung unbewohnt. Heute leben hier Menschen aus Indien, Afrika, Asien und Europa zusammen. Es gibt Hindus, Muslime, Tamilen, Buddhisten, Christen und viele weitere Glaubensrichtungen. Im Gegensatz zu anderen Regionen der Welt, wo unter den unterschiedlichen Religionen oftmals Ärger, Hass und Streit herrscht, gibt es auf Mauritius ein stressfreies Miteinander und das hat uns tief beeindruckt.  

Wieviel Filmmaterial haben Sie verbraucht? 

Wir haben während unserer Drehzeit in sechs Monaten rund 100 Stunden Filmmaterial zusammengetragen, das wir zu einem Kinofilm mit 87 Minuten Laufzeit mit den besten und spannendsten Geschichten und Erlebnissen verdichtet haben.  

Das BLV: Vielen Dank! 

Der Mauritiusfilm werde rechtzeitig vor Weihnachten Anfang Dezember auf DVD und Blu-ray erscheinen und direkt bei den Filmemachern versandkostenfrei erhältlich sein auf www.comfilm.de. Eine Vorschau  zum Film gibt es auf YouTube.


Weitere interessante Artikel

„Duft von Braten und Geduld“ gewinnt

Bremen-Nord – (as) Die Gewinnerinnen und Gewinner unseres Weihnachtswettbewerbs stehen fest, und die Auswahl war in diesem Jahr besonders schwer. Wunderschöne Geschichten, Gedichte und ...

Souveränität statt Abhängigkeit

Region – (jm) Bremen-Nord war immer eine Region von Machern. Unternehmer, die ihre Betriebe selbst führten. Menschen, die ihre Angelegenheiten selbst in die Hand nahmen. Doch die ...

Hilfe auf dem Weg zur Rente

Region – (rdr) In der vergangenen Ausgabe haben wir von Uwe Burmeister berichtet, der große Probleme hat, seine Rentenansprüche geltend zu machen, seitdem die Auskunfts- und ...

Über 1600 Weihnachtsessen gespendet

Region – Über 1600 Menschen können sich auf Initiative des Lions Clubs Bremer Schweiz sowie der Edeka-Märkte Braasch, Schwanewede, und Damerow, Bremen-Aumund, über ein ...

Inspiriert vom Quantenfeld

Schönebeck – (as) Pia Esmeralda Roese beschäftigt sich mit Meditation, was sich in ihren Bildern zeigt. Diese sind unter „The Quantum Field“ bis zum 1. Februar im ...

Das Umfeld soll angenehmer werden

Bremen-Nord – (rdr) Thomas Lorzinski ist geschäftsführender Gesellschafter bei der Honestum Vermögensberatung GmbH, die er 2018 mit einem befreundeten Banker gegründet ...

Modellbahnfahrtag am zweiten Advent

Grohn – (fr) Der internationale Tag der Modelleisenbahn am Dienstag, 2. Dezember, soll mithelfen, die kleinen Bahnen wieder mehr ins Blickfeld der Menschen zu bringen. An diesem Datum und dem ...

320 Kinderwünsche erfüllen

Vegesack – (nik) Mehr als 300 Kids aus den Nordbremer Kindertagesstätten haben schon Briefe an den Weihnachtsmann geschrieben und durften sich drei Wünsche überlegen. Dass die ...

„Individuelle Assistenz auf Augenhöhe“

Bremen-Nord – (nik) Der Unternehmenspreis des Wirtschafts- und Strukturrats geht in diesem Jahr an eine soziale Einrichtung: das Jugendgemeinschaftswerk. Damit soll dessen Arbeit bei der ...