„Absolute Priorität“ für Schwerpunktwehr
Dr. Eva Högl (Dritte von links) stellte sich dem Burglesumer Beirat vor. Foto: as
Artikel vom: 28.05.2026
Burglesum (as) – Dr. Eva Högl, Senatorin für Inneres und Sport, hat sich und ihre Themen im Burglesumer Beirat vorgestellt. Sie wolle die Bremer Stadtteile kennenlernen, um mehr über ihre Akteure und Probleme zu erfahren, so die 57-Jährige. Als ehemalige Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages sei ihr das Thema Sicherheit – in ganz Bremen – wichtig. Polizei und Ordnungsdienst müssten „in die Fläche“, also vor Ort, sein, mit dem Ziel, den Menschen objektive Sicherheit zu geben. Weitere Themen seien häusliche Gewalt und Übergriffe auf Einsatzkräfte. „Das betrifft die ganze Blaulichtfamilie.“
Die vom Bund zur Verfügung gestellten „LuKiF“-Mittel sollen zügig in Polizei- und Feuerwehrgebäude investiert und das Landesprogramm Zivile Verteidigung, „Bremen resilient“ umgesetzt werden. Ihr Ressort Sport sei kein Randthema, als Schwimmerin sei sie an attraktiven Wasserflächen interessiert. „Ich habe ein offenes Ohr und bemühe mich, Probleme zu lösen“, erklärte sie. Das nutzten die Beiratsmitglieder: Maren Wolter (SPD), lud die Senatorin zum zweiten „Blaulichhafen“, am 13. September, am Lesumer Hafen, und ins Grambker Seebad ein. Lizza Besecke (SPD) bat um Unterstützung für die DLRG und Jens-Rainer Jurgan (Bündnis Deutschland) für Jugendliche. Niels Heide (SPD) wünschte, mit dem Polizeigebäude voranzukommen (wir berichteten) und einen Kunstrasenplatz für die SG Marßel.
Martin Hornhues (CDU) bat um die Besetzung der letzten Kop-Stelle im Ortsamtsbereich. Ulrike Schnaubelt (Grüne) fragte bezüglich des Themas häusliche Gewalt, wie man mit Clankriminalität umgehen wolle. Die Themen will die Senatorin angehen, die Einladungen nahm sie an. Zudem habe die zukünftige Schwerpunktwehr Burglesum – ein weiterer Tagesordnungspunkt – „absolute Priorität“. Alles sei in der Prüfung: Anmietung, Kauf oder Bau, zudem müsse die Finanzierung geklärt werden.
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