Bahrsplate bildet ein Kernstück Blumenthals

Öffentliche Präsentation der Umgestaltungspläne in näherer Umgebung erwünscht

Viele Bürgerinnen und Bürger aus Bremen-Nord möchten die Entwürfe zur Neugestaltung der Bahrsplate sehen. Dafür könnte sich das Foyer im Bauamt Bremen-Nord eignen.  Foto: th

Artikel vom: 25.03.2026

Blumenthal – (th) Die Bahrsplate bildet ein großes Stück Identität nicht nur für die Bürgerinnen und Bürger aus Blumenthal. Ihre unmittelbare Nähe zum Ortszentrum und historische Bedeutung unterstreichen es deutlich. Eine Verbindung zur ehemaligen Bremer Woll-Kämmerei ist bereits dokumentiert worden. Inzwischen mehren sich die Stimmen, die sich für eine öffentliche Auslegung aller Umgestaltungspläne für die Bahrsplate stark machen. Dabei spielt eine Präsentation an zentraler Stelle in Bremen-Nord eine große Rolle. Bislang bestehe die Ausstellung, die im Foyer des Bauressorts zu sehen ist, aus einem Modell, wie es Hans-Gerd Thormeier, Sprecher des Beirates Blumenthal, bekundet hat. So müsste nach seinen Worten eine Ausführungsplanung noch erfolgen.

Vielen Bürgerinnen und Bürgern ist es darum gelegen, dass die Gedenkstätte auf der Bahrsplate bestehen bleibt. Im Namen des Beirates unterstreicht Thormeier sein Bemühen, dass an ihrem Standort keine Änderung erfolgen wird. „Wir müssen aufpassen, trotz angegriffener Gesundheit und zunehmenden Altwerden, dass wir uns alle an der inhaltlichen Ausgestaltung aktiv einbringen“, mahnt Gerd-Rolf Rosenberger aus Blumenthal. Nach seiner Ansicht würden die Worte von Kultusminister Wolfram Weimer „die Gedenkstättenarbeit muss reformiert werden“ nicht Gutes verheißen. Auch die Initiative Kämmereiquartier meldete sich zu Wort. Sprecher Detlef Gorn unterstrich den Vorschlag, dass eine Präsentation der Architektenpläne in Bremen-Nord möglich sei. Dabei wäre das Bauamt Bremen-Nord ins Gespräch gebracht worden. Auf diese Weise könnten eine Reihe von Fragen vor Ort geklärt werden, die von sachkundigen Bürgern aufgeworfen wurden und ausgeräumt werden könnten.

Besonders ältere Menschen würden den langen Weg in die Bremer Innenstadt nicht einschlagen. Daher wäre eine öffentliche Präsentation aller Entwürfe wie zum Beispiel im Foyer des Bauamtes eine gute Lösung. Es gäbe bereits viele Bürgerinnen und Bürger in der Region, die sich für die unterschiedlichen Entwürfe und Vorstellungen der Architekten zur Neugestaltung der Bahrsplate interessieren. Inzwischen hat Ortsamtsleiter Oliver Fröhlich auf den 9. Mai hingewiesen. den Tag der Städtebauförderung. Aus diesem Anlass wird ein Programm auf dem Marktplatz zusammengestellt. Der geplante Workshop zur Neugestaltung der Bahrsplate, der eine Öffentlichkeitsbeteiligung ausdrücklich vorsieht, wird bereits am 15. April ab 16.30 Uhr auf der Bahrsplate beginnen und seinen weiteren Verlauf im Sanierungsbüro am Markplatz nehmen.


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