Ein geteiltes Fahrzeug statt 19 Pkw
Senatorin Özlem Ünsal (vorne) mit Abgeordneten, dem Ortsamtsleiter und Vertretern von Gewoba und Cambio. Foto: rdr
Artikel vom: 19.04.2026
BLUMENTHAL – (rdr) Am Freitag wurde im Beisein von Özlem Ünsal, Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung, Abgeordneten der Bremischen Bürgerschaft, Ortsamtsleiter Oliver Fröhlich, Vertretern von Cambio und der Gewoba sowie anderen Akteuren aus dem Stadtteil der erste mobil.punkt mit zusätzlichen acht Fahrradbügeln in Bremen-Nord feierlich eröffnet. Zwei Fahrzeuge stehen auf dem Parkplatz in Höhe Kreinsloger 2 aktuell zur Verfügung, Ergänzt werden soll der mobil.punkt um eine Bre.Bike-Station mit Fahrrädern und Lastenfahrrädern. „Gute Mobilität darf keine Frage der Postleitzahl sein!“, so Özlem Ünsal. „Ob ich in der Neustadt wohne oder hier in Lüssum-Bockhorn – ich muss die Möglichkeit haben, flexibel und klimafreundlich unterwegs zu sein.“
Die Senatorin betonte, dass der mobil.punkt kein isoliertes Projekt, sondern vielmehr eingebettet in das Integrierte Entwicklungskonzept für Lüssum-Bockhorn sei. Im Jahr 2027 werde man sogar noch einen Schritt weiter gehen und am neuen mobil.punkt elektrisch betriebene Fahrzeuge zur Verfügung stellen. An die 31 000 Bremerinnen und Bremer würde das Angebots des Carsharings bereits in Anspruch nehmen. Ein geteiltes Fahrzeug würde fast 19 private Autos ersetzen.
Oliver Fröhlich erklärte, Klimafreundlichkeit sei eine der Leitlinien bei der Entwicklung des Stadtteils. Deshalb sei neben dem Fahrrad und dem ÖPNV von Beginn an auch Carsharing ein zentraler Baustein im Mobilitätskonzept gewesen. Allerdings musste der Stadtteilchef einräumen, dass es durch den Wegfall bisheriger Parkflächen einige Gespräche mit ansässigen Gewerbetreibenden gegeben habe. Lasse Schulz, Geschäftsführer von cambio Bremen, erklärte, die Menschen in Lüssum-Bockhorn hätte nun direkt vor Ort Zugang zu Carsharing. „Einfach buchen, einsteigen, losfahren.“
Kai Manal von der Gewoba, die laut Özlem Ünsal Fahrradkurse für Frauen anbieten möchte, betont die positive Entwicklung. Es sei für sein Unternehmen immer klar gewesen, dass das Zukunftskonzept für das Quartier auch ein Carsharing-Angebot zu umfassen habe. „Es freut uns sehr, dass wir mit dem neuen mobil.punkt den Menschen hier eine weitere moderne Mobilitätslösung anbieten können.“
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