Spielplatz wird neu angelegt
Der Spielplatz an der Johann-Kroog-Straße in Farge-Rekum wird neu hergerichtet werden. Dafür sind Spielgeräte und Sitzbänke vorgesehen. Foto: th
Artikel vom: 21.05.2026
Farge-Rekum – (th) Bundesmittel haben es ermöglicht, dass ein neuer Spielplatz an der Johann-Kroog-Straße entstehen wird. Eine freie Fläche steht zur Verfügung. Sie befindet sich im Besitz von Immobilien Bremen.
Kathleen Oetken, Landschaftsarchitektin beim Umweltbetrieb, legte dem Beirat nähere Details vor. Insgesamt werden 410 000 Euro ausgebeben. Daran beteiligen sich das Amt für Soziale Dienste mit 50 000 Euro und Immo Bremen mit 10 000 Euro. Den Löwenanteil von 350 000 Euro gibt LuKIFG, das Gesetz zur Finanzierung von Infrastrukturinvestitionen, hinzu.
Das gesamte Projekt wird noch in diesem Jahr umgesetzt. „Es wird ein sehr schöner Spielplatz. Das ist nicht selbstverständlich“, so Olesya Golovan vom Amt für Soziale Dienste, zuständig für die Spielraumförderung. Eine öffentliche Beteiligung liegt schon länger zurück. Dabei wurden Vorschläge eingesammelt, die Kinder auf ihrer Wunschliste hatten, berichtete Olesya Golovan.
Bislang ist auf dem 3200 Quadratmeter großen Gelände nur eine Wiese zu sehen, die an die Johann-Kroog-Straße und die Farger Straße grenzt, umgeben von Bäumen, einem Gehölzsaum und einem Nachbargrundstück. Ein Trampelpfad führt über die Rasenanlage. „Im Mittelpunkt wird Klettern und Rutschen stehen“, so Planerin Kathleen Oetken. Es ist ein zweifacher Schaukelbereich und eine Nestschaukel vorgesehen. Der Turm besteht aus einer Stahlkonstruktion und bietet auf unterschiedlichen Etagen verschiedene Kletterfunktionen. Eine hohe attraktive Rutsche wird integriert sein. Auf der Spielfläche wird ein Sandbagger ein ideales Spielgerät sein. Sonnenschutzelemente sorgen für ein wenig Schatten.
Frische freundlich abgestimmte Farben sollen die Anlage aufwerten. Zwei Bänke bieten Sitzgelegenheiten. Im Eingangsbereich werden Fahrradbügel zu finden sein. Ein 1,20 Meter hoher Stabgitterzaun wird das Gelände zu den Straßen begrenzen und absichern.
Da das Gelände ein wenig Gefälle besitzt, sind kleine Mulden eingeplant, um das Regenwasser aufzufangen. Ferner werden kleinere Anhöhen entstehen, so dass es zu keinen größeren Erdbewegungen kommt. Holger Jahn (CDU) regte an, das Kinder die Sportanlage des TSV Farge-Rekum mit ihren sportlichen Spielmöglichkeiten benutzen können. Für ihn stellte sich die Frage, ob der neue Kinderspielplatz in dieser großen Ausstattung erforderlich sei, da in vielen Gärten benachbarter Grundstücke diverse Spielgeräte existieren. Zugleich schlug Jahn vor, Fahrradbügel mit Ladestationen auszustatten. Auch eine kleine Werkstattstation wäre wünschenswert. Kay Bienzeisler (SPD) favorisierte eine weitere Sitzbank. Gemeinsam mit seinem Parteikollegen Makso Tunc freute er sich über den künftigen Spielplatz. Wünschenswert wäre eine weitere Bank mit einem Tisch. Christian Milpacher bewertete die neue Anlage als sehr wichtig. Es würde helfen, soziale Kontakte zu knüpfen, während Rebekka Schmidt (SPD) nach weiteren Müllbehältern fragte, die an den Bänken zu finden sind. Auch Beiratssprecher Hans-Gerd Thormeier (CDU) lobte das Gesamtergebnis. Er sprach sich zugleich für eine weitere Bank und einem Tisch aus. „Auf die Umsetzung haben wir lange gewartet“.
Ortsamtsleiter Oliver Fröhlich erinnerte an den Beiratsbeschluss, einen neuen Spielplatz zu errichten, nachdem die gegenüberliegende Freifläche für ein neues Feuerwehrgerätehaus benötigt wurde. Umfangreiche Sanierungsarbeiten werden an den Geräten des Spielplatzes an der Bürgermeister-Dehnkamp-Straße vorgenommen werden. Das Schiff sei in die Jahre gekommen, ferner wird die Spielanlage abgebaut und überarbeitet werden. Eine neue Kletteranlage und eine Doppelschaukel sind vorgesehen.
Im Sommer werden Befragungen folgen, damit Kinder ihre Wünsche vorbringen können. Abschließend schlug Holger Jahn (CDU) vor, auf einer Freifläche der künftigen Grundschule in Rekum einen Spielplatz einzuplanen. Im gesamten Stadtteil Blumenthal würden insgesamt 17 Spielplätze exstieren, berichtete Ortsamtsleiter Oliver Fröhlich.
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